2020. Kommen Sie gut in die Apokalypse!

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2020: Beginn der Homo sapiens-Dämmerung? Und der Beginn zu kämpfen und nicht aufzugeben, bevor es begonnen hat!
2020: Beginn der Homo sapiens-Dämmerung? Und der Beginn zu kämpfen und nicht aufzugeben, bevor es begonnen hat!

Natürlich sind runde Jahreszahlen menschengemachte Grenzen, die reiner Willkür unterliegen und nicht objektiven Gesetzmäßigkeiten. Doch sie eignen sich wie jede andere willkürliche Grenze als Richtmaßbehälter für die Zukunft.

Nun beginnt nicht nur ein neues Jahr, sondern ein neues Jahrzehnt: Der Beginn der "wilden Zwanziger" kommt nach 100 Jahren zurück. Angesichts der weltweiten Lage werden auch die Zwanziger des 21. Jahrhunderts wild werden - wenn auch nicht auf angenehme Weise. Mehr noch: Es wird eine der wichtigsten Epochen und wichtigsten Jahrzehnte sein, seit die Menschheit existiert und dies steht jetzt bereits fest. Wir werden ob wir es wollen oder nicht Zeitzeugen einer der unglaublichsten Jahre der Menschheit sein - dessen muss man sich losgelöst vom Zeitpfeil und seinen alltäglichen Ablenkungen auch bewusst sein.

Was bringen also die 2020er Jahre? Die Apokalypse und alles Sterben auf Erden? Die für unmöglich gehaltene Rettung und der Weg in eine futuristische Zukunft? Oder kommt alles doch völlig anders als wir es uns am letzten Tag des Jahres 2019 ausmalen können? Blicken wir mit dem Strukturverstand des Historikers und hypothetischen Möglichkeiten in die Zukunft ...

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2020 - Beginn einer planetaren Apokalypse?

Abertausende "Propheten" haben über tausende von Jahren immer wieder den "Weltuntergang" angekündigt, der nie eintraf. Nun, wo die Menschheit den gesamten Planeten mit Billionen Tonnen Kohlenstoff flutet, ist die Apokalypse wahrscheinlicher als jemals zuvor, wird jedoch durch die falschen Propheten zumeist abgetan trotz der wissenschaftlichen Fakten. Es verhält sich hier also ähnlich wie in dem Märchen mit dem Hütejungen, der vor den Wölfen warnt und so oft lügt, bis ihm keiner mehr glaubt und er am Ende von den Wölfen gefressen wird, als sie dann tatsächlich kommen.

Doch wie wahrscheinlich ist eine Apokalypse durch die Treibhausgaskrise?
Dass wir bereits bei aktuell etwa 1.5 Grad globaler Erwärmung zu vorindustriellen Zeiten massive Auswirkungen sowohl bei Makrostrukturen wie dem Jetstream erkennen und am Boden in den meteorologischen Bedingungen hinsichtlich Wetterlagen, Extremwetter und Niederschlägen sowie beim Meeresspiegelanstieg und der Eisschmelze ist eigentlich Warnung genug - auch wenn sich 99% der Menschheit diese frei verfügbaren Daten überhaupt nicht ansehen oder sie nicht verstehen.

Symbolische Veranschaulichung der Risikofaktoren von exponentiell (grün) bzw. kubisch anwachsender (blau) Klimakrise sowie linear ansteigender Risikofaktor des Einsatzes von Geo-Engineering (rot). Überschneidungen, ab denen das Risiko von Geo-Engineering geringer ist als das Risiko der Klimakrise liegen bei 2030 (kubisch) und 2047 (exponentiell). © Kaltwetter.de.
Symbolische Veranschaulichung der Risikofaktoren von exponentiell (grün) bzw. kubisch anwachsender (blau) Klimakrise sowie linear ansteigender Risikofaktor des Einsatzes von Geo-Engineering (rot). Überschneidungen, ab denen das Risiko von Geo-Engineering geringer ist als das Risiko der Klimakrise liegen bei 2030 (kubisch) und 2047 (exponentiell). © Kaltwetter.de.

Wir befinden uns in einer im Geiste vorgestellten Grafik an dem Umschlagpunkt, wo sich die Kurvendiskussion in eine unbekannte Richtung weiterentwickelt: Bleibt es linear, was unwahrscheinlich ist aufgrund der klimatischen Kippelemente, dann bleibt uns bis 2100 Zeit. Verläuft es exponentiell, dann könnte es etwa ab 2040 gefährlich werden. Verläuft aber die Klimakatastrophe kubisch oder polynomial, dann stehen wir bereits am Abgrund.

Alles steht und fällt mit den klimatischen Kipppunkten wie dem Permafrost und der Methangeschichte, mit dem Abholzen des Regenwalds, mit dem Golfstrom und insgesamt der thermohalinen Zirkulation rund um den Planeten. Und dann gibt es da noch bisher unverstandene Gefahren wie den "alten" Kohlenstoff der tief in den Ozeanen darauf lauert, freigesetzt zu werden. Allein die Tatsache, dass sich mindestens 12 Billionen Tonnen Kohlenstoff in den Permafrostgebieten befindet, die dramatisch auftauen, sollte bei jedem Menschen Alarmglocken schrillen lassen, zumal die Methanemissionen 2019 deutlich zugenommen haben.

Aber wie ist das alles einzuschätzen?

Die jährlichen CO2-Emissionen steigen weiterhin und befinden sich auf einem höheren Stand als Emissionen aus einem Trapp-Vulkanismus, der mehrmals in der Erdgeschichte zu Massensterben geführt hat. © Global Carbon Project, Daten: CDIAC/GCP/BP/USGS. Lizenz: Nach den Symbolen im Bild vermutlich CC BY NC SA 3.0.
Die jährlichen CO2-Emissionen steigen weiterhin und befinden sich auf einem höheren Stand als Emissionen aus einem Trapp-Vulkanismus, der mehrmals in der Erdgeschichte zu Massensterben geführt hat. © Global Carbon Project, Daten: CDIAC/GCP/BP/USGS. Lizenz: Nach den Symbolen im Bild vermutlich CC BY NC SA 3.0.

Da niemals zuvor irgendeine Spezies auf Erden oder auch ein natürliches Ereignis so schnell so viel Kohlenstoff in die Atmosphäre emittiert hat, gibt es keinen Präzedenzfall. Dass bei allen globalen Erwärmungen, die allerdings hunderttausende bis Millionen Jahre gedauert haben, ein globales Massensterben einsetzte, sollte zu denken geben.
Andererseits halte ich eine Seite wie Arctic News Blogspot mit der Theorie, dass ein Kataklysmus aus Rückkopplungseffekten 2026 zur Apokalypse führt für unseriös und deutlich übertrieben. Dass der Blog allerdings von seriösen und hochangesehenen Wissenschaftlern wie Peter Wadhams unterstützt wird, macht dennoch nachdenklich.
Auch die Entdeckung in Eisbohrkernen, dass es in früheren Klimazeiten Temperatursprünge auf der Nordhemisphäre von 10 (!) Grad in nur 50 Jahren gegeben hat, kann nicht wirklich beruhigen.

Kippelemente im Klimasystem der Erde, die eine mögliche Kettenreaktion global auslösen könnten. © DeWikiMan auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 4.0.
Kippelemente im Klimasystem der Erde, die eine mögliche Kettenreaktion global auslösen könnten. © DeWikiMan auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Ich schließe aus den verfügbaren Daten, dass mit den 2020er Jahren sich katastrophale Entwicklungen vermehrt ergeben werden, teilweise durch äußere klimatische Rahmenfaktoren wie die wieder aktiv werdende Sonne* oder auch einen von mir angenommenen Rekord-El Nino in den späten 2020er Jahren. Ob das zu einer Kettenreaktion führen wird mit dem schicksalhaften Fall von Kipppunkten und damit planetaren Erwärmungssprüngen mitten hinein in ein heute surreal anmutendes Apokalypseszenario, das vermag ich nicht zu beurteilen. Die Wahrscheinlichkeiten sehe ich jedoch derart, dass sich die klimatische Lage in den 2020er Jahren drastisch verschärfen wird, jedoch noch nicht so weit, dass eine Art Blitzapokalypse auftritt, welche jedoch auch nicht völlig ausgeschlossen werden kann.
Angesichts der belegten Tatsache, dass alle meine Prognosen seit 2014 eingetroffen sind, für die man mich damals noch ausgelacht hat weil kaum jemand Strukturanalytik betreiben kann und sich immer nur in der Gegenwart geistig aufhält, ist die Lage äußerst beunruhigend. Oder doch nicht?

Zustand der Welt und düstere Entwicklungsprognosen für die Zukunft, wie es von 15.000 Wissenschaftlern gesehen wird. Einer der wichtigsten Artikel bei Wikipedia: Globale Umweltveränderungen und Zukunftsszenarien.
Zustand der Welt und düstere Entwicklungsprognosen für die Zukunft, wie es von 15.000 Wissenschaftlern gesehen wird. Einer der wichtigsten Artikel bei Wikipedia: Globale Umweltveränderungen und Zukunftsszenarien.

Wir sind Kinder einer im positiven Sinne verwöhnten Epoche: Aufgewachsen im Dauerfrieden, im Wohlstand aus Bildung und materiellen Gütern, ohne existentielle Herausforderungen auf einer gesellschaftlichen Ebene (individuell kann das natürlich davon unterschiedlich sein je nach den Erfahrungen im Leben) - wir leben und lebten bisher in einer Blase und das schon lange vor Twitter 😉
Wir wissen nicht mehr, was Krieg, Bedrohung und Ohnmacht bedeuten. Ähnlich der Generation von 1914, die im aufblühenden Europa inmitten von technologischem Blitzfortschritt, Reichtum und Glück 40 Jahren Frieden erlebte, bevor mit dem 1. Weltkrieg und der maschinellen Massentötung an den Kriegsfronten eine "regionale" und nicht planetare Apokalypse hereinbrach, die letztlich auch in den 2. Weltkrieg mündete und in nicht langer Zeit als eine gemeinsame Epoche gesehen werden wird.
Die Anzeichen einer Umbruchepoche sehen wir aktuell überall. Nicht nur beim Klima* als äußerer Bedrohung und einem "Krieg" anderer Art, der sich andeutet, sondern auch in den daraus sich ergebenden Folgen der Weltpolitik mit aberwitzigen Personen an der Macht, mit brutalen Änderungen im Denken, in der Sprache, in den Ideen und unter Missbrauch der neuen Technologien die die gesamte Gesellschaft durchwirken und für immer bis ins Unkenntliche verändern werden.

Die meisten schließen daraus, dass alles verloren ist und geben auf, bevor es überhaupt begonnen hat - aus einer Art Gewöhnung an Dekadenz, deren Ausklingen in eine Art negativen Lebenssinn zu münden scheint. Das ist so falsch wie bei einem Gang in die Wüste kein Wasser mitzunehmen. Es gilt vielmehr, sich anzupassen, zu kämpfen, die Herausforderung anzunehmen, dabei gelassen zu bleiben um nicht irrational und emotional falsche Entscheidungen zu treffen, im Kleinen wie im Großen.
Wie gehen wir mit einer Apokalypse um? Wann immer sie auch eintritt und falls sie eintritt, denn mit unserer technologischen Macht wären wir immer noch in der Lage, das Klima* "zurückzudrehen", wenn sich nur alle einig wären. Doch erst wenn sich die Mentalitäten älterer Generationen schleichend auf natürliche Weise durch die neu geborenen Menschen auf dem Planeten abgelöst haben, münden neue Gedanken und Ideen fluktuierend in einem Muster neuen Handelns der gesamten Menschheit - und diese Ansätze sehen wir bereits bei den ersten globalen Bewegungen der Menschheit seit dem Beginn des Christentums wie beispielsweise Fridays for Future, wobei auch "Robbespierre"-Gefahren hier nicht zu unterschätzen sind.

Wie also verhalten wir uns oder sollten es in einer Apokalypse oder auch nur in den neuen Krisenzeiten, die mit dem neuen Jahr 2020 und dem neuen Jahrzehnt mit Sicherheit auf uns zukommen werden?

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Warum Apokalypse nicht gleichbedeutend mit Aufgabe sein darf

Apokalypsen im weitesten Sinne gibt es immer. Wir sind uns ihrer nur nicht bewusst. Aber denkt einmal zurück an die 1980er Jahre (soweit selbst erlebt). In ihnen lebend sind wir ihres Sterbens nicht bewusst gewesen. Dennoch trägt der Zeitpfeil das Versprechen des Todes jeder Epoche in sich. Die Apokalypse einer Epoche geschieht schleichend, leise, unbemerkt, als Wandel, der so langsam vonstatten geht, dass wir erst nach Jahren bemerken, dass sich Gedanken, Gefühle, Moden, Musik und alles andere geändert haben - für immer.

Auch eine Apokalypse wie die Klimakatastrophe unterscheidet sich davon nur in ihrer potentiellen Stärke. Zugegeben, bei der Klimakatastrophe muss man umgekehrt herangehen: Eine Apokalypse dauert geologisch dann doch Jahrtausende oder sogar Jahrmillionen, bis er vonstatten gegangen ist durch Eigendynamiken und Rückkopplungseffekte. Doch wo die Klimakatastrophe aus geologischer Jahrtausendsicht wie oben dargestellt die schnellste Katastrophe aller Zeiten sein wird, ist sie dennoch aus Sicht eines Menschenlebens eine in Zeitlupe.

Man könnte daher die Klimaapokalypse auch als Chance, als Gelegenheit betrachten. Das mag etwas zynisch anmuten, denn Todesopfer werden unter Garantie in die Millionen, vielleicht auch in viele Milliarden gehen und sie gehen jetzt bereits jährlich in die Zehntausende allein durch inflationär zunehmende Hitzewellen weltweit.
Trotzdem sind Krisen, auch solche wie die Klimaapokalypse, Aufforderungen zur radikalen Änderung, um am Ende eine Wendung einzuleiten, damit Nachfolgende eine bessere Welt erwartet.

Der Mensch ändert sich naturgemäß nicht gerne, sondern geht zumeist stinkfaul den Weg des geringsten Widerstandes. In der Masse verfügt er über nicht genügend Bildung, Einsicht und Transzendationsfähigkeit, um neue Wege aus freiem Willen zu gehen, sondern muss stets durch äußere Einflüsse brutal dazu gezwungen werden, bis er die Kaskade aus Ereignissen nicht mehr ignorieren kann, weil sie ihn am Faulsein hindern.

(Innerlich) Kämpfen statt aufgeben in einer Apokalypse
! Nur so ändert man die Zukunft.
(Innerlich) Kämpfen statt aufgeben! Nur so ändert man die Zukunft.

Die 2020er Jahre werden zeigen, dass wir wieder kämpfen müssen. Aber auf die richtige Weise! Natürlich werden die meisten es falsch verstehen und so auf traditionelle Weise die Krisen mit Machtgier, Egozentrik und auf Schuldvergabe beruhendem Hass zusätzlich verstärken und vertiefen. Am Ende werden es die zunächst wenigen und immer mehr werdenden ungehörten Weisen und Weitblickenden sein, die den Weg in eine neue Zukunft erleuchten. Oder wir werden alle untergehen - wie das halt in einer globalen Vernichtungskrise so ist.

Wir müssen nicht nach außen gegenüber anderen, sondern rein innerlich zum Kämpfer werden. Gegen uns selbst, gegen unsere Gewohnheiten, gegen unsere liebgewonnenen Vorurteile die sich wie ein wärmender alter bequemer Mantel anfühlen und doch ein dämonischer Mantel des Bösen sind, der so furchtbar schwer abzulegen ist.
Und äußerlich? Müssen wir den richtigen Menschen helfen, uns aufopfern, jeder auf seine eigene individuelle Art und jeder nach seinen Fähigkeiten. Ob wir als Gesamtmenschheit es schaffen, diese Kurve zu fahren, jeder einzelne, und im kämpfenden Weitblick eine Lösung für die größte Gefahr aller Zeiten zu suchen und zu finden, davon wird nicht nur unser Überleben abhängen, sondern das aller Kinder, Kindeskinder und aller noch ungeborenen Nachfahren, die mit uns verbunden sind - denn die Zeit ist nur eine Illusion, der wir unterliegen. Jeder veränderte Gedanke heute und jede daraus resultierende Summe an Taten kann die Welt in einem Jahr, in zehn, hundert und allen folgenden für immer verändern.

Sicher - das hört sich pathetisch und gut an. Am Ende sind es jedoch nur die Taten die zählen. Doch in den Worten beginnt es, weil keine Tat ohne Gedanken erfolgt und der Gedanke immer zuerst ist.
Sicher - ein Start von Null auf Hundert ist lebensfern. Es fängt langsam an, so wie ich selbst versuche, kein Plastik zu kaufen und auf Glas umzusteigen, weniger oder kein Fleisch zu essen, Wasser einzusparen und viele weitere kleine Dinge in diesem Themenfeld. Wir einzelnen sind keine Superhelden, aber wir versuchen im Rahmen der gesellschaftlich aktuell vorhandenen Realitäten das Beste daraus zu machen, wenn man kein egoistisches oder ignorierendes Arschloch ist, das sich seine eigene Blasenwelt zurechtlügt auf Kosten aller anderen Menschen der Zukunft.

Am Ende muss auch die makroskopische Ebene der Gesamtgesellschaft radikal umgebaut werden von einer extremen, völlig perversen Form des Hyperkapitalismus auf etwas, das naturgerechter, menschengerechter und planetengerechter ist - aber ohne in die Gräuel eines neuen Sozialismus/Kommunismus zu gelangen, ohne all die Gefahren aus Missbrauch, Krieg und Verlust der uns als selbstverständlich anmutenden Freiheit, die doch das seltenste und kostbarste in der gesamten menschlichen Geschichte ist.
Diesen Weg ist noch niemand vor uns gegangen, er ist buchstäblich einmalig und deswegen ist dieser Weg ein Weg im Dunkeln und auf blutigen Scherben. Doch es ist der einzige Weg. Je mehr Menschen ihn mit aufrechtem Herzen mutig beschreiten, desto größer ist die Chance, dass wir ihn überleben. Denn auf dem Weg erlangen wir einen Schlüssel - aus Mentalitäten, Gefühlen und Gedanken ebenso wie aus technischen Innovationen. Nur mit ihm wird das Tor am Ende des Weges zu öffnen sein und hinter dem Tor wartet für uns alle die Erlösung.

Gelingt uns das nicht, wird der Homo sapiens wohl nur ein wahrliches Blitzlicht der Evolution sein, der nicht einmal 1 Million Jahre überlebt hat als dann beschämend gescheiterte Fußnote und den man vielleicht in einigen Millionen Jahren in seinen Überresten tief im Erdboden ausgraben wird, so wie wir heute die Opfer einer anderen Weltkatastrophe ausgraben: Die Dinosaurier.

Kaltwetter.de wünscht allen eine gute Zeitreise in das Jahr 2020 und in das neue Jahrzehnt!

Ich bin nicht bekannt dafür, oberflächliche Wohlfühlparaphrasen zu äußern, sondern bevorzuge Wahrheiten, darunter inbesondere unangenehme. Daher: Die erste Erkenntnis, dass die Auswirkungen einer Apokalypse uns in den 2020er Jahren ins Gesicht brüllen werden, mag ein dunkles Omen sein und kein guter Start in ein neues Jahr und Jahrzehnt. Doch denkt daran, dass dies nicht mit dem augenblicklichen Tod gleichbedeutend ist!
Seht es als den "Großen Aufbruch", in dem jeder seine Verantwortung gegenüber sich und anderen hat. Wir werden uns auch der großen Änderung anpassen und Dinge erschaffen und bewältigen, vor denen wir heute oder bald wie das Homo sapiens-Kaninchen vor der Klimakatastrophen-Schlange erstarrt sind und die uns unmöglich erscheinen. Das sind immer die Folgen gewaltiger Krisen, in denen unser ganzes Potential abgerufen wird und das ist immer noch ebenso gewaltig als Gegengewicht auf der Weltenwaage unseres Schicksals.

Wir sind Zeitzeugen der beginnenden bedeutendsten Epoche der Menschheit, wo sich wahnwitzige technologische Evolutionen manifestieren in einer exponentiellen Geschwindigkeit und wo sich als klassisches Gegengewicht mit der Klimakatastrophe und daraus folgenden Krisen in den Gesellschaften gewaltige Risiken ergeben. Vielleicht ist es die letzte Epoche der Menschheit, da sich die verschiedenen Entwicklungen gegenseitig beschleunigen und in eine grandiose Zukunft münden deren Konsequenzen die meisten heute weder verstehen noch im Ansatz sich vorstellen können - oder es mündet in eine unfassbare Selbstvernichtung ...

Daher: Verzagt nicht und kämpft!
Erkennt die Zeichen der Zeit, wenn sie erscheinen und beweist den Mut, altes hinter euch zu lassen und dem Herz und dem Verstand zu folgen, als Krieger und Poeten auf ergebnisoffenen Schicksalspfaden, die für uns gemacht worden sind, von Gott oder dem Universum.

2020 - der Beginn einer wahnwitzigen Epoche und eines "wilden Jahrzehnts" erwartet uns, in Hitze, Leiden und jenseits von gewohnten Komfortzonen.
2020 - der Beginn einer wahnwitzigen Epoche und eines "wilden Jahrzehnts" erwartet uns, in Hitze, Leiden und jenseits von gewohnten Komfortzonen.



Haben Sie Informationen, Erkenntnisse oder Gefühle beim Lesen mitgenommen? Dann würde ich mich nach dem Nehmen über ein Geben sehr freuen. Danke!

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