Bundesliga: Griechische Verhältnisse bei den TV-Einnahmen

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Varoufakis: Blaupause für die finanzielle Katastrophe der deutschen Fußball-Bundesliga? © PanchoS auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY 3.0 (hier: Bild abgeändert).
Varoufakis: Blaupause für die finanzielle Katastrophe der deutschen Fußball-Bundesliga? © PanchoS auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY 3.0 (hier: Bild abgeändert).

Wird die Bundesliga zum Griechenland der TV-Einnahmen?
Die TV-Einnahmen in England im Vergleich mit Deutschland zeigen: Selbst der Letzte der englischen Premier League erhält 30 Millionen EUR mehr als der FC Bayern. Es drohen nun griechische Verhältnisse im deutschen Fußball*.

Dabei hätte man diese Entwicklung bereits erkennen können, denn erste Anzeichen sind unverkennbar. Bei Krösus Bayern München soll Finanzchef Jan-Christian Dreesen in Tränen ausgebrochen sein, als er gezwungen war, ein Dutzend Luxuslimousinen aus der Münchner PKW-Flotte zu verkaufen und einen der zehn Privatjets abzugeben.

Gleiche Probleme - gleiches Aussehen. Ganz nach dem biologischen Prinzip von "Genotyp führt zu Phänotyp" ähneln die Protagonisten immer mehr den griechischen Akteuren auf der politischen Bühne. Sportdirektor Matthias Sammer sieht nicht ohne Grund dem griechischen Finanzminister Varoufakis ähnlich. Auch der Varoufakische "Stinkefinger" zeigt sich immer mehr in Sammers stinkig fingierten Aussagen.
Die Ähnlichkeiten machen nicht bei Bayern München halt: DFL-Chef Seifert soll bei einem Friseurbesuch gefragt haben, ob ihm "eine coole Glatze stünde".
Zudem werden auffallend viele Geschäftsessen plötzlich in griechischen Restaurants abgehalten.

Anleihen bei sinnlosen Politiker-Aktionen bleiben da nicht aus: DFL-Chef Seifert forderte unlängst einen Solidaritätszuschlag des deutschen Steuerzahlers, bevor man sich lediglich noch Stars wird leisten können, die in der heimischen Kreisliga ansässig sind.
Radikale Gegenvorschläge zielen darauf ab, sich auf die Jugendarbeit zu verlegen. Zwar würden die erfolgreichen deutschen Jugendspieler umgehend von den englischen Marktführern gekauft werden, doch so könne man mittelfristig die englische Premierleague nach Arsenal-Vorbild in einen Spielbetrieb mit der gleichen Quote von deutschstämmigen Spielerin umwandeln, wie sie derzeit die Bundesliga aufweist. Am Ende würde dem deutschen Zuschauer gar nicht auffallen, ob er die Bundesliga oder die Premier League sich anschaut.

Die Premier League ist nicht abgeneigt, da man auf diese Weise endlich durch "Germanisierung" lernen könne, wie man Weltmeistertitel erringt, nachdem die Jahrzehnte seit 1966 doch eher peinliche Vorstellungen vor allem im Torwartbereich geboten hatten. Der Historiker weiß, dass es germanische Stämme (Angeln, Sachsen und Friesen) waren, die einst England besiedelten und die Keltenstämme vertrieben, doch scheint durch die im Mittelalter nachgerückten Normannen das Siegergen ausgerottet worden zu sein.

Darauf einen Ouzo!
Jámas (Prost!)




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