Conquistador Pep "Guardiola" Cortéz massakriert das rückständige Bayern

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Hat nur die Eroberung Bayerns im Sinn: Conquistador Pep Guardiola; © (Kopf Guardiola) Якушкин Иван auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Hat nur die Eroberung Bayerns im Sinn: Conquistador Pep Guardiola; © (Kopf Guardiola) Якушкин Иван auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Noch vor einigen Jahren lebten die skurrilen, aber liebenswerten "Mia san Mia"-Stämme des FC Bayern* glücklich und harmonisch im blauweißen Lande.
Doch dann kam er. Conquistador Pep "Guardiola" Cortéz!

Mit einer hispanischen Armee aus Barcelona aufgebrochen, erreichte er die Gestade des Bajuwarenlandes. Freundlich begrüßten ihn die Ureinwohner und hießen ihn als Gott willkommen. "Guardiola" verdrängte den König "Jupp" Heynckes, der nun mit rotem Kopf irgendwo im Hinterland des Reiches im Exil steckt. Danach jedoch erduldete der Eroberer mit taktischem Kalkül fremdartige Sitten und musste Unmengen übel schmeckender Weizenschmocke trinken, bevor er schließlich zur Tat schritt.

Zunächst eliminiert er den Medizinschamanen der Ureinwohner namens Müller-Wohlfahrt. Geschickt mutmaßte er, dass die von ihm und seinen Fußballtruppen eingeschleppten Krankheiten rasch für eine Dezimierung sorgen würden, sodass die Übernahme des gesamten Bayernreiches leichter fallen würde.
Nach zahllosen Verletzten und Opfern wurde tatsächlich in einer kompliziert eingefädelten Intrige der bajuwarische Gottkönig Hoeness ausgeschaltet und muss seitdem in einem dunklen Kerker lebenslang sein Dasein fristen.

"Felipe" Sammer: Erfolgloser bayrischer Widerstand gegen die spanische Übermacht
"Felipe" Sammer: Erfolgloser bayrischer Widerstand gegen die spanische Übermacht

Mario Gomez, der Meister des königlichen Ballspiels, musste, obwohl er selbst spanische Wurzeln besaß, gehen - ebenso wie Toni Kroos, der über das Meer ins Heimatland von "Guardiola" Cortez verschleppt wurde und von dort verstörende Berichte übermittelte, dass er nie wieder ins Bajuwarenland zurückkehren möchte. Die bayrischen Ureinwohner mutmaßten, er habe den Verstand verloren oder er war zu diesen Worten gezwungen worden.

Doch genügte es natürlich nicht, nur die Machtträger der bayrischen Stämme zu exilieren, nein, Guardiola benannte Schattenminister, die ihm bei der schleichenden Eroberung des Reiches behilflich sein sollten. Thiago, der "Magier" kam als erster und verwirrte die Geister der Bajuwaren, wozu es zugegebenermaßen nicht viel bedurfte.
Xabi Alonso, der "Sanfte", folgte und regierte in den Schatten mit eiserner Faust. Juan Bernat, "der Jüngling" und Pepe Reina, "die spanische Hand", folgten und etablierten ein Schattenkabinett, das gleichbedeutend mit einer Herrschaftsübernahme durch den Conquistador zu sehen war - zumal der schwache Schattenkönig "Rummenigge" dem Conquistador sklavisch ergeben und sich nicht zu schade war, seinem Herrn und Meister sogar die symbolische Brezel zu servieren.
Nur noch "Felipe" Sammer verbleibt als einziger Konkurrent und verfügt noch mit einigen Teilen der Armee über eine Machtbasis, weil er aus unzugänglichen Gebieten des Ostens stammt und den Widerstand organisiert. Beobachter räumen ihm allerdings nur noch eine kurze Lebenszeit ein.

"Dem Eroberer sind die Menschen Schachfiguren, und eine verwüstete Provinz ist ihm ein Kohlenmeiler."
Johann Gottfried Seume

Die jüngste Maßnahme endlich: Der mächtigste Krieger namens "Schweinsteiger", der zunächst in die Armee des Conquistadoren symbolisch aufgenommen worden war, wurde von Pep "Guardiola" vertrieben, nachdem der bayrische Herkules seinen Machtverlust erkannt hatte. Statt dessen zieht nun Xabi Alonso, der "Sanfte" die Fäden im Sinne seines Meisters.

"Das Glas wird immer kleiner und leerer". Von den Spaniern assimiliert: Bayern mit spanischem Hut bei einer erzwungenen Propagandaveranstaltung des Conquistadors Pep "Guardiola" Cortéz, kurz vor dem Verbot des traditionellen Weizenbiers.
"Das Glas wird immer kleiner und leerer". Von den Spaniern assimiliert: Bayern mit spanischem Hut bei einer erzwungenen Propagandaveranstaltung des Conquistadors Pep "Guardiola" Cortéz, kurz vor dem Verbot des traditionellen Weizenbiers.

Wie sehen nun die weiteren Pläne des Conquistador Pep "Guardiola" Cortéz aus?
Nach Meinungen seiner Kameraden wird er die Zügel jetzt nach Sicherung seiner Macht anziehen. Weizenbier wird bald verboten und spanischer Wein eingeführt, um den Export seines Heimatlandes anzukurbeln.
Das "Mia san mia" wird als verbotener häretischer Ausdruck, der Gott (also "Guardiola") beleidigt, unter Todesstrafe gestellt. Statt dessen prangt nun das "Mia san hispania" unter dem blau-weiß karierten Wappen als Zeichen, dass das Bajuwarenlande längst eine spanische Kolonie geworden ist, die es auszubeuten gilt.

Wenn Guardiola alles geregelt hat, will er nach England weitersegeln und die Ausbeutung des zertrümmerten Bajuwarenreiches seinen Vizekönigen überlassen.

Wenn man dem Ausspruch des Borussenhistorikers Johann Gottfried Seume folgt, wird den Bajuwaren in den folgenden 12 Monaten noch Schreckliches widerfahren.




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