Droht uns ein Mega-Ozonloch?

0
77
Kehrt die Gefahr des Ozonlochs durch Kausalitäten der Klimakatastrophe zurück?; © NASA auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0.
Kehrt die Gefahr des Ozonlochs durch Kausalitäten der Klimakatastrophe zurück?; © NASA auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0.

Ozonloch. Das klingt wie eine angestaubte Geschichte aus den 1980er Jahren und ist doch längst veraltet, da FCKW nicht mehr in Spraydosen verarbeitet wird, denken Sie?
Falsch.
Leider ist das Thema in der öffentlichen Meinung einfach nur angesichts scheinbar viel dramatischerer Nachrichten im In- und Ausland ins Hintertreffen geraten. Das Ozonloch bedroht alles Leben auf der Erde auf eine unsichtbare, aber sehr konkrete Weise - auch wenn zuletzt zu lesen war, dass durch die FCKW-Verbote die Ozonschicht sich regeneriert habe. Doch das ist bei weitem nicht die einzige Wahrheit und letzten Endes verhält es sich tatsächlich genau umgekehrt.
Gehen wir der Sache detailliert auf den Grund.

Was genau ist die Ozonschicht?

Die Ozonschicht ist im Grunde keine "massive" Schicht, sondern ein Teil der Erdatmosphäre, in dem sich Ozon-Moleküle (O3) befinden. Dies ist der Fall in der unteren Stratosphäre in einer Höhe von 15 bis 25 km.
Diese "Schicht" ist zudem eher ein Schleier, der lediglich max. 10 pbb Ozonmoleküle beherbergt. Das bedeutet: Auf 1 Milliarde Teilchen Luft kommen 10 Teile Ozon (pbb = parts per billion = Teile pro Milliarden - im Englischen ist "billion" = Milliarde und nicht Billion).

Trotz dieser geringen Ozondichte sichert diese Schicht alles Leben auf der Erde. Denn im Gegensatz zu sofetischen Meinungen ist die Sonne* nicht mehr und nicht weniger als ein gigantischer Killer. Die ausgesandte Strahlung und der brüllende Sonnenwind würde ohne Magnetfeldschutz der Erde und eben ohne jene Ozonschicht innerhalb kürzester Zeit alles Leben auf dem Planeten vernichten. Aus diesem Grunde gibt es natürlich auch auf Planeten mit einer nur schwachen Atmosphäre wie dem Mars keine Ozonschicht und auch kein Leben, egal wie lange man danach suchen möchte.

Filterung der Ultraviolettstrahlung der Sonne* durch die Ozonschicht (gelbliche Kurve). x-Achse = Ozongehalt in der Einheit Dobson-Unit (DU) = 2,69 x 10^16 Ozon-Moleküle pro Quadratzentimeter. Y-Achse = Höhe über NN.

Die Ozonschicht blockiert die hochaggressive UV C-Strahlung vollständig. Bei einem Ozonloch kommt sogar diese extrem gefährliche Strahlung bis zum Erdboden durch. UV-B-Strahlung (vereinfacht gesagt für Hautbräunung und Vitamin D-Produktion verantwortlich) wird durch die Ozonschicht reduziert und ist bei einem Ozonloch zu stark. Selbst ohne Ozonloch weist die Wissenschaft darauf hin, dass auch UV B-Strahlung nicht "gesund" ist, sondern zu Zellschädigungen und Krebs führt - je mehr man sich der Sonne* aussetzt, um so größer ist das Risiko.
Während die UV B-Strahlung eine hohe Energie besitzt, aber nur bis in die Oberhaut eindringt, gelangt die nicht so energiereiche UV A-Strahlung tiefer. Man geht heute davon aus, dass UV A-Strahlung der Hauptverursacher von schwarzem Hautkrebs und Hautalterung allgemein ist und sogar für die Entstehung von Allergien verantwortlich ist.
In der Übersicht:
UV A = energiearme Strahlung, dringt tief in die Haut (Lederschicht) ein. Hautalterung, Hautkrebsrisiko, Allergieentstehung
UV B = energiereiche Strahlung, dringt nur in die Hautoberfläche ein. Hautbräunung, Vitamin D-Produktion, Hautkrebsrisiko bei zu viel Sonne*
UV C = hochaggressive Strahlung, die normalerweise von der Ozonschicht komplett ausgefiltert wird. Sehr hohes Risiko für Hautkrebs bei Ozonloch.

Die Ozonschicht bildete sich in der Erdvergangenheit erst vor etwa 700 bis 450 Millionen Jahren, denn zunächst gab es in der Erdatmosphäre seit der Entstehung der Erde vor 4,6 Milliarden Jahren keinen Sauerstoff. Erst die Entwicklung der Photosynthese auf der Erdoberfläche durch Cyanobakterien und später Landpflanzen reicherte im Laufe der Jahrmillionen die Atmosphäre mit Sauerstoff an und führte in der Stratosphäre zur Bildung der Ozonschicht, die das Leben durch ihre Schutzfunktion vor der harten Strahlung der Sonne* ermöglichte.
Während das Ozon in der Stratosphäre also lebenswichtig ist, ist es für uns in der Troposphäre (Boden bis etwa 12 km Höhe) schädlich - sowohl als für die Lungen schädliches Reizgas im Hochsommer wie auch als Smog-Maschine. Und in der Troposphäre steigt leider die Konzentration pro Jahr derzeit um etwa 1,1% an (Häckel, Meteorologie, S. 33).

Wie entsteht ein "Ozonloch"?

Das Bild, das die Systematik einer Ozonlochentstehung am besten beschreibt, ist gewiss das eines Ölteppichs, dem sich ein fröhliches Streichholz nähert. Denn das Ozonloch entsteht nicht allmählich, sondern zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt mittels eines Lawineneffektes, bei dem - mal wieder - die Sonne die Rolle des Bösen spielt.

Doch beginnen wir von Anfang an.
Der freie Sauerstoff (O2) hat sich also in der Atmosphäre in einer Schicht durch eine chemische Reaktion zu drei Sauerstoffatomen, eben Ozon (O3) gebunden. Chlor ist der große Gegenspieler.

Das Chlor stammt aus menschlicher FCKW-Produktion, die bekanntlich vor einigen Jahren geächtet worden ist. Man liest aktuell viel über eine angebliche Stärkung der Ozonschicht durch die Verringerung des FCKW. Allerdings zeigen die Ausmaße der Ozonlöcher auf der Nord- und Südhalbkugel mit neuen Rekordwerten, dass dieser Hypothese mit Vorsicht begegnet werden sollte. Zwar kann ein Ozonloch auch durch bestimmte, extreme Bedingungen entstehen, allerdings sagt die Fachliteratur folgendes: Der Anteil von FCKW in der Atmosphäre beträgt aktuell 0,5 ppb (parts per Billion = Teile pro Milliarden) und steigt jährlich nach wie vor um 0,02 ppb (Quelle: Häckel, Meteorologie, Stuttgart 2012, 7. Auflage, S. 29). Von einer Abnahme ist also nicht die Rede und im Zweifelsfall vertraue ich der Fachliteratur hier eher als der Mainstreampresse ...

Kommen wir zurück zur Entstehung eines Ozonloch. Chlor aus FCKW-Beständen, die sich jahrzehntelang in der Atmosphäre halten, ist also die Quelle des Übels und somit menschengemacht (was sonst?). Gottlob befindet sich das Chlor in den meisten Fällen in Reservoiren, wo es nicht alleine ist, sondern sich mit Salzsäure (CHI) und Chlornitrat (ClONO2) verbunden hat und für die Ozonzerstörung damit unwirksam ist. Es hat sich quasi inaktiv gemacht. Ansonsten wäre das Ozonloch und die Sterberate am Boden noch deutlich höher.
So weit, so gut.

Das Ozonloch über der Südhalbkugel 1957 bis 2001 (Klick startet Animation), © <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ozone_over_southern_hemisphere_Sep11_1957-2001.gif" target="_blank" rel="noopener">RedAndr auf commons.wikimedia.org</a>, Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY-SA 3.0</a>.
Das Ozonloch über der Südhalbkugel 1957 bis 2001 (Klick startet Animation), © RedAndr auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0.

Nun kommen leider die Polaren Stratosphärischen Wolken (PSCs) ins Spiel, die ich vor kurzem vorgestellt hatte. Diese "Chemiefabriken" der Stratosphäre lösen das Chlor aus den Reservoiren und zwar, indem Salzsäure und Chlornitrat miteinander reagieren und Salpetersäure und Chlormoleküle entstehen - das Chlor ist also nun wieder frei und ungebunden und "aktiv".
Trotzdem passiert noch nichts, weil erst die Sonne die Zerstörungsreaktion in Gang setzt.
Erinnern wir uns an dieser Stelle, dass im Winter auf der Nordhalbkugel an die Polregion kein einziger Sonnenstrahl gelangt (traumhaft! Ich weiß, ich weiß ...), weder am Boden in der Troposphäre, noch hoch oben in der Stratosphäre, wo die einsam weinenden Chloratome ihr Single-Dasein fristen.

Doch im Februar, wenn der polare Winter allmählich endet, kommt der erste Sonnenstrahl und damit im Grunde eine brennende Lunte, die in den besagten Ölteppich geworfen wird oder genauer gesagt: in den Chlorteppich.
Die Folge: In einer erdrutschartigen Geschwindigkeit werden die Chloratome durch das UV-Licht gespalten und zerstören das Ozon in einer wahnwitzigen Geschwindigkeit und brutalen Effizienz.

Dabei kann das ein einzelnes Chlormolekül aus einem FCKW-Molekül sage und schreibe bis zu 10.000 einzelne Ozonmoleküle vernichten (!) Der Grund ist die Stabilität des FCKW, weswegen es ja auch industriell hergestellt wurde (in natürlicher Form kommt es nicht vor) und auch heute noch in einigen Staaten, die den FCKW-Vertrag nicht unterzeichnet haben, immer noch produziert wird.

Wer es genau wissen will in Sachen Ozonzerstörung, dem sei gerne hiermit geholfen (ich hoffe, man erinnert sich noch an den Chemieunterricht!):

CFCL3 ist das wichtigste FCKW-Molekül und besteht aus 1 Atom Kohlenstoff (C), 1 Atom Fluor (F) und 3 Atomen Chlor (CL).
Wenn die Sonne in der Arktis in der Stratosphäre aufgeht, trifft die UV-Strahlung das Molekül und spaltet ein Chloratom ab (Bild 1 und 2).
Dieses Chloratom kollidiert mit einem Ozon-Molekül, das aus 3 Sauerstoffatomen besteht (Bild 3).
Dabei "stiehlt" es 1 Sauerstoffatom, wird zu Chlormonoxid (monoxid = 1 einzelnes Sauerstoffatom) und verwandelt das Ozonmolekül zu ordinärem Sauerstoff O2 (Bild 4).
Die Reise geht jedoch weiter und ein freies Sauerstoffatom O trifft auf das entstandene Chlormonoxid (Bild 5).
Dabei stiehlt es den Sauerstoff vom Chlormonoxid, um Sauerstoff O2 zu bilden und hinterlässt ein freies Chloratom (Bild 6). Fatalerweise kann dieses nun die Zerstörung von Ozon (ab Bild 3) erneut beginnen. Auf diese Weise kann sich der gesamte Prozess bis zu 10.000 (!) Mal wiederholen. Mit anderen Worten: 1 FCKW-Molekül zerstört 10.000 Ozon-Moleküle.

(1) UV-Strahlung der Sonne trifft auf ein CFCL3-Molekül.
(1) UV-Strahlung der Sonne trifft auf ein CFCL3-Molekül.

(2) ... und spaltet ein Chloratom ab.
(2) ... und spaltet ein Chloratom ab.

(3) Das freie Chloratom trifft auf ein Ozonmolekül.
(3) Das freie Chloratom trifft auf ein Ozonmolekül.

(4) ... es stiehlt 1 Sauerstoffatom, formt Chlormonoxid und Sauerstoff O2.
(4) ... es stiehlt 1 Sauerstoffatom, formt Chlormonoxid und Sauerstoff O2.

(5) Ein freies Sauerstoffatom trifft auf das Chlormonoxid.
(5) Ein freies Sauerstoffatom trifft auf das Chlormonoxid.

(6) ... stiehlt das Sauerstoffatom, formt Sauerstoff O2 und hinterlässt ein freies Chloratom. Der Kreislauf ab (3) beginnt erneut.
(6) ... stiehlt das Sauerstoffatom, formt Sauerstoff O2 und hinterlässt ein freies Chloratom. Der Kreislauf ab (3) beginnt erneut.

Das Ozonloch taucht seit 1980 jährlich auf, vor allem in der südlichen Hemisphäre, da hier der Polarwirbel stärker und somit auch kälter ist und die Voraussetzungen für die Bildung von Polaren Stratosphärenwolken besser ist als auf der Nordhalbkugel. Doch scheint es so zu sein, dass nach einem El Niño die Voraussetzungen für den Ozonabbau in der nördlichen Hemisphäre begünstigt sind - so war auch 1997/98 beim letzten El Niño ein solches großes Ozonloch auf der nördlichen und südlichen Hemisphäre festzustellen.

Warum soll das Ozonloch im Frühjahr so gefährlich sein?

Ein Ozonloch verhindert oder schwächt die Blockade der gefährlichen UV A- und UV B-Strahlung. Mit anderen Worten: Die Strahlungsbelastung durch zellschädigende Wellenlängen ist durch das Ozonloch so hoch wie im Hochsommer.

Unterschätzen Sie das nicht!

Die Gefahr ist unsichtbar. Vor allem Kinder sind gefährdet, da jeder Sonnenbrand in der Kindheit unwiderruflich die Gefahr für Hautkrebs im Alter um ein Vielfaches erhöht.
Unterschätzt man die Gefahren, weil man sofetenweltbildgestört die Sonne als "Freund des Menschen" ansieht, als dogmatischen "Quell des Lebens", dann reduziert man seine Lebensdauer in dem Ausmaß, in dem man sich in die Sonne begibt.

Beispiel für ein Hautkrebsmelanom.
Beispiel für ein Hautkrebsmelanom.

Nehmen wir das Beispiel Australien. Das deutsche Sofetenmotto "Mir passiert schon nichts" zählt hier nichts. Statt dessen kennt jedes Kind den Spruch "Heute rot, morgen tot". Mit einem beinahe ständigen Ozonloch auf diesem Kontinent erkranken 2 von 3 Menschen an Hautkrebs. 1.500 im Jahr sterben daran. Man kann es nicht oft genug sagen: Sonnenlicht ist nicht das Leben, sondern der Tod. Und wenn die Ozonschicht der Erde ausfällt, dann kehrt der genuine Charakter der Sonne als Plasmafusionreaktor zurück und bringt nun einmal den Tod, ob das Sofeten und Sonnenanbetern gefällt oder nicht. Das Tückische ist, dass die UV A- und UV B-Strahlung unsichtbar ist und die Gefahren leichtfertig ignoriert werden. So lange, bis es zu spät ist und man eine Hautveränderung bemerkt und einige Monate später im Grab liegt, um es in der krassen Variante darzustellen. Wenn es Jahrzehnte dauert, weil die Strahlungsschäden eben in der Summe nicht durch Reparatursysteme des Körpers beseitigt werden, sondern sich mit jedem Jahr addieren, dann ist das auch nicht wirklich besser.

Und wer wirklich an vermeintlich bauernschlaue Sofetenideen glauben möchte, dass Sonnenstudio-Vorbräunen der Haut eine Art von Schutz verleiht, der darf natürlich gerne den sofetischen Blödtod sterben, aber nicht ohne vorher dies gelesen zu haben:

Die epidemiologische Beweislage ist mittlerweile erdrückend, wie eine aktuelle Auswertung wichtiger Studien im "British Medical Journal" belegt:
‣ Wer sich vor dem 35. Lebensjahr regelmäßig auf die Sonnenbank legt, verdoppelt nahezu sein Risiko, am malignen Melanom zu erkranken.
‣ Statistisch gesehen weisen hellhäutige Menschen, die schon mindestens einmal in ihrem Leben ein Sonnenstudio besucht haben, ein um 20 Prozent höheres Risiko auf, an einem Melanom zu erkranken.
‣ Schon jeder weitere Besuch im Sonnenstudio steigert das Risiko um rund zwei Prozent pro Jahr.
‣ Insgesamt, errechneten die Autoren, seien 2008 in 18 untersuchten europäischen Ländern 3438 Fälle von malignem Melanom auf Solarien zurückzuführen - die meisten der Betroffenen waren Frauen.
"Es gibt eindeutig einen Zusammenhang zwischen der Benutzung von Sonnenstudios und dem gefährlichen schwarzen Hautkrebs", so fasst der Mediziner Philippe Autier vom International Prevention Research Institute in Lyon die Ergebnisse zusammen. "Und das Risiko ist am größten, wenn man schon in jungen Jahren mit der Bestrahlung anfängt."
(Spiegel, Licht des Todes)

Zurück von den Sonnenbänken sofetischer Idioten zurück zu den natürlichen Gefahren eines Ozonlochs. Von den reinen Zahlen gilt folgendes:
1. Jedes Prozent Ozonverlust lässt zwei Prozent mehr UV-Strahlung zur Erdoberfläche durchdringen.
2. Eine 5-prozentige Abnahme des Ozons in der Stratosphäre führt zu 10-prozentiger Erhöhung des Hautkrebsrisikos.
3. 1% Ozonabnahme erhöht nach 20 Jahren das Risiko an Nicht-Melanom-Hautkrebs zu erkranken, um 3%.
4. Ein Ozonschwund führt außerdem zu Hautverbrennungen, Augenerkrankungen (1% weniger Ozon führt zu 0,6 bis 0,8% mehr Fällen an Augenlinsentrübungen), Schäden am Immunsystem
5. Eine Ozonabnahme um 25% führt zu 20 bis 25% Ernteeinbussen.
(Alle Angaben: Häckel, Meteorologie, S. 32).

Ob das Ozonloch wie erwartet im Frühjahr kommen wird durch den oben beschriebenen Mechanismus ist noch nicht sicher und wird man penibelst beobachten müssen. Aktuell ist (noch) nichts von einer gefährlichen Ozonreduktion in der nördlichen Hemisphäre zu sehen.
Die Gefahr wird jedoch das gesamte Frühjahr über andauern und anschließend im ohnehin strahlungsintensiven Sommer nicht weniger sein.
Die Monitoringseite mit den Ozonwerten können Sie hier selber einsehen. Sie wird täglich aktualisiert (unterer Bereich, vorletzte Tabelle "Total Ozone", die Zahlen f24, f48 usw. sind Voraussagen für die Zukunft in Stunden): Monitoringseite der NOAA.

Prognose des Gesamtozon in der Stratosphäre für den 23.02.2016. Noch ist kein Ozonloch zu erkennen. © NOAA.
Prognose des Gesamtozon in der Stratosphäre für den 23.02.2016. Noch ist kein Ozonloch zu erkennen. © NOAA.

Übrigens: Das Ozonloch verringert durch seine lebensvernichtende Strahlungszunahme auch die Algenblüte im Nordmeer und greift hier an der Wurzel der Nahrungskette an, die bei Fischen beginnt und auch beim Menschen endet. Man erkennt hier als deutlichen Beleg nicht nur die eben lebensvernichtende genuine Rolle der Sonne, sondern leider auch eine Verschärfung der menschlichen Eingriffe und Folgen in Atmosphäre und Klima*, die ohnehin mittlerweile einen äußerst gefährlichen Stand erreicht hat - mit Todeszonen in der Nordsee und den Weltmeeren bis hin zu einer neuen Epoche der massenhaften Artenvernichtung, in der wir uns durch unser eigenes Verhalten längst befinden. Nicht zu vergessen: Algen produzieren doppelt so viel Sauerstoff und binden doppelt so viel Kohlendioxid wie alle grünen Pflanzen zusammen! (Häckel, Meteorologie, S. 32)

Sollte das Ozonloch wie von den Wissenschaftlern prognostiziert auftreten, sind langärmelige (idealerweise UV-Schutz-)Kleidung*, Kopfbedeckung*, Augenschutz durch Sonnenbrillen* und Sonnenschutzcremes* eine unerlässliche Schutzmaßnahme, vor allem für Kinder! Und noch einmal: Ja, auch wenn es Frühling ist, da die UV-Strahlungswerte so hoch wie im Hochsommer sind oder sogar noch höher! Sonnenschutzcremes mit LSF 50 für Kinder sind auch ideal für Erwachsene!

Artikel Kaltwetter.de
Klimabilanz April 2015 - Totale UV-Durchseuchung.

Artikel aus dem Internet
• Interview der "Zeit" mit dem Geophysiker Michael Bittner: "So ein gigantisches Ozonloch hat uns überrascht".
• "Die Welt" zum drohenden Ozonloch: Extremes Ozonloch über der Nordhalbkugel befürchtet.
• Deutschlandfunk zur Lage in Australien: Ozonloch: Australien versucht seine Haut zu retten.
• Wikipedia-Artikel: Ozonschicht.
• Wikipedia-Artikel: Ozonloch.




Haben Sie Informationen, Erkenntnisse oder Gefühle beim Lesen mitgenommen? Dann würde ich mich nach dem Nehmen über ein Geben sehr freuen. Danke!

Besonders dunkle Sonnenbrillen Cat4. Sie sehen nichts? Dann: Hinweis.