Endlich Urlaub: Ulreich wechselt zum FC Bayern

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Hat langfristige Urlaubspläne: Sven Ulreich. © Светлана Бекетова auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0.

"Man muss auch einmal Wünsche erfüllen", sagte Sportdirektor Robin Dutt vom VfB Stuttgart*. Es weihnachtet bereits im Schwabenländle und es werden Gratisspätzle verteilt.
Sven Ulreich wollte nämlich endlich Urlaub. Nach Jahren des Abstiegskampfes. Nach zahllosen Paraden, mit denen er dem VfB den Hintern rettete. Nach ungerechtfertigten Anfeindungen gegen ihn selbst. Endlich Urlaub auf der Bank des FC Bayern* als Zweittorwart hinter Manuel Neuer.
Diesem Wunsch gab Dutt schließlich statt.

Ulreich besorgte sich sogleich als erste Amtshandlung nach der rot-weißen Unterschrift beim FC Bayern* einen Satz schicker Sitzkissen, damit nicht versehentlich doch einige Muskeln durch die harte Ersatzbank beansprucht würden und auch um keine Dekubitus-Verletzung zu verursachen, mit er für seinen eigenen Urlaub ausfallen würde.

Sinnvolle Investition: Ulreichs Sitzkissen beim FC Bayern. Amazing., © <a href="https://www.flickr.com/photos/everydaylifemodern/594304700/" target="_blank" rel="noopener">Observista auf www.flickr.com</a>, Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY-ND 2.0</a>.
Sinnvolle Investition: Ulreichs Sitzkissen beim FC Bayern*. Amazing., © Observista auf www.flickr.com, Lizenz: CC BY-ND 2.0.

Mit Ulreichs Nerven ist es nach 2 Jahren Abstiegskampf nicht zum Besten bestellt. Beobachter stellten fest, dass es ihm gerade noch mit zitternder Hand gelang, eine juristisch gültige Unterschrift unter das neue Arbeitspapier zu setzen, bevor er sich zum Weißbierkippen in die nächste Münchner Kneipe begab.

Im Freundeskreis soll Ulreich gesagt haben, dass er auch hätte einfach kündigen können als Fußball*-Millionär, aber er wolle halt auch einmal sehen, wie es ist, wenn die eigene Mannschaft gewinnt. Außerdem habe man selbst auf VIP-Plätzen im Stadion nicht so eine geile Sicht auf das Spielfeld wie von der Ersatzbank aus. Zudem müsse man kein Geld für Eintrittskarten bezahlen, sondern werde obendrein noch bezahlt.
Auf Bestätigungsnachfragen reagierte Sven Ulreich bisher leider nicht.

Wie es auch sei. Wir gönnen Sven Ulreich die Frührente. So oft hat er sich in die Bälle geworfen und den Abstieg des VfB Stuttgart* verhindert, dass man ihm beileibe keinen Vorwurf machen kann!

Alles Gute und einen schönen Urlaub, Sven Ulreich.




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