Fridays for Future - Robbespierre oder Gandhi?

0
90
Fridays for future - endlich bewegt sich etwas bei der Menschheit. Aber nicht ohne ein gefährliches Risiko, das die meisten überhaupt nicht wahrnehmen.
Fridays for future - endlich bewegt sich etwas bei der Menschheit. Aber nicht ohne ein gefährliches Risiko, das die meisten überhaupt nicht wahrnehmen.

Kennen Sie diesen Herrn?

Nein? Dann könnte es sein, dass Sie ein fehlendes Bewusstsein über die Folgen von Revolutionen und eine Unkenntnis der zeitlos wichtigen Tatsache aufweisen, dass der Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert ist. Doch eins nach dem anderen.

Fridays for Future - die erste globale Bewegung der Menschheit

"Fridays for future" begann wie jede Revolution. Mit einer Person (Greta Thunberg), die vorbildlich und bewundernswert für ihre Prinzipien und Ideale einstand, egal was andere davon hielten und wie sehr sie sie auch anfeindeten.
Dass daraus in Windeseile eine globale Bewegung wurde, zeigt, dass etwas Bedeutendes im Argen liegt auf diesem Planeten.

Greta Thunberg. Mit ihr begann alles und so wird es auch in den Geschichtsbüchern stehen. Hoffen wir, dass es der Beginn einer Umkehr der Menschheit sein wird und nicht der Auftakt zu Robbespierrscher Anarchie als ungewollte Folge.
Greta Thunberg. Mit ihr begann alles und so wird es auch in den Geschichtsbüchern stehen. Hoffen wir, dass es der Beginn einer Umkehr der Menschheit sein wird und nicht der Auftakt zu Robbespierrscher Anarchie als ungewollter Folge. © Anders Hellberg auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY-SA 4.0.

Wer Kaltwetter.de verfolgt hat, weiß, dass der gesamte Planet und die Existenz der Menschheit auf dem Spiel steht und dass dies zugleich die erste geologische Katastrophe ist, die die Menschheit herausfordert. Im Gegensatz zu Spezies früherer Epochen ist uns noch kein Komet namens Chicxulub auf den Kopf gefallen (Gruß an die Dinosaurier), es ist noch kein Supervulkan oder Massenvulkan ausgebrochen (Gruß an den Sibirischen Trapp und die "säugetierähnlichen Reptilien", die Therapsiden im Perm-Zeitalter) und es brauchte dann den Menschen selbst, der sich seine globale Katastrophe in evolutionärem Determinismus selbst erschuf: Die Treibhausgasapokalypse.

2015 hatte ich erhofft, dass eine globale Bewegung entstünde, die die Gefahren für die Menschheit endlich ernst nähme trotz der damaligen Mehrheit aus ungebildeten Ignoranten und gnadenlos egoistischen Hitzeperversen (Sofeten), die die Gefahr für unsere Kinder, Kindeskinder und die gesamte Menschheit ins Lächerliche zogen und heute noch ziehen.

Um eines ganz klar zu stellen: Die Jugend heute hat das Recht, für ihre Zukunft zu kämpfen, denn es ist die bedrohteste Zukunft in der gesamten, grausamen Menschheitsgeschichte! Dieses Recht basiert allein auf der zeitlosen Ethik, nicht auf der gesellschaftlichen Mode der "Moral". Als Vater einer Tochter versteht man vielleicht solche Dinge leichter, wenn man nach der Geburt des eigenen Kindes in diese Augen blickt und die Verantwortung sich nicht nur auf diesen wundervollen Menschen bezieht, sondern auch auf die Zeit und somit die Zukunft. Als empathischer Mann wird man im Moment des Geburts des eigenen Kindes selbst neu geboren und die Welt teilt sich in eine Zeit "davor" und "danach". Die Tiefe dieser Emotion, aber auch der Erkenntnisse und Konsequenzen, die sich daraus ergeben, sind erfahrungsabhängig und können von Menschen, die dieses Privileg  der Vaterschaft nicht haben, nur rational nachvollzogen werden, aber nicht in der ganzheitlichen Komplexität, die die Erfahrung und das Erleben mitbringt.

Nun ist sie also da, die erste globale Bewegung der Menschheit, die für eine bessere Zukunft, für die Freiheit und Gleichbehandlung aller Menschen kämpft, für eine Lebensweise, in der wir als Menschheit nicht einseitig unseren geliebten Planeten und die Tiere ausbeuten, sondern harmonisch und weise verwalten und auf eine friedliche und kluge Weise davon alle gemeinsam profitieren.
Klingt wie ein Märchen? Ist auch eines. Aber warum?

Warum Revolutionen immer zwei Seiten haben

Auch der abgebildete Herr zu Beginn dieses Artikels hatte vielleicht zu Beginn aufrechte Dinge im Sinn. Seine Revolution zumindest war gerecht: Sie forderte die Abschaffung einer selbsternannten Elite, die auf Bürger, welche durch fehlendes Brot des Hungers starben, mit "Dann sollen sie halt Kuchen essen" zynisch reagierten. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit der Französischen Revolution waren ehrenwerte Ziele zu einer gerechteren Gesellschaft, ebenso wie wir heute das ganze für den Planeten mehr oder weniger anstreben. Und die Revolution von 1789 hat letztlich der gesamten Menschheit einen ethischen Sprung und die Menschenrechte beschert, was kein geringer Meilenstein ist.

Wird El Nino durch einen Dauerzustand zur Guillotine für die Menschheit? Bild: Hinrichtung von Marie Antoinette, Königin von Frankreich, am 16. Oktober 1793 in Paris.
So fängt es an: Hinrichtung der absolutistischen Übeltäter. Und danach die Anarchie des Pöbels mit tausenden Toten. Bild: Hinrichtung von Marie Antoinette, Königin von Frankreich, am 16. Oktober 1793 in Paris.

Allerdings hat eine Revolution immer ein gewisses Momentum und eine Eigendynamik, die sich nicht voraussehen lässt. Der abgebildete Herr heißt Robbespierre. Und nachdem die adligen Köpfe von Marie Antoinette und König Ludwig XVI. gerollt waren, blieb die Gewalt nicht etwa im Zaum, sondern brach sich auf unvorstellbare grausame Weise ihren Weg in Massenhinrichtungen, nicht nur von vermeintlich "Schuldigen", sondern von ungezählten und ungenannten Opfern, die zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren. Nach dieser Anarchie endete dann das Ganze in einer geordneteren Variation von Unfreiheit, einem Kaiser namens Napoleon Bonaparte, der ganz Europa in Brand steckte.

Was lernen wir aus diesem Beispiel für Fridays for Future?
Die Ziele und die Gründe sind aller Ehren wert.
Doch bereits jetzt erkennt man die Gefahren jeder sog. "Bewegung": Trittbrettfahrer, die unreflektiert und geistig ungeprüft alles übernehmen, was der Leitwolf zu denken vorgibt. Es gibt egozentrische Blender, die alles andere als die Zukunft des Planeten und der Menschheit im Sinn haben, sondern lediglich eine Gelegenheit sehen, um selbst Macht und Reichtum zu ergreifen und das ganze so charismatisch und geschickt als Volksverführer umsetzen, dass die wahre Intention erst dann zum Vorschein kommt, wenn es längst zu spät ist.

Auch die Mittel, um das ehrenwerte Ziel der Menschheitsrettung zu erreichen, sind noch ehrenwert. Doch wer heute bereits Verbote fordert, der versteht nicht, warum die Freiheit in der Menschheitsgeschichte ein äußerst seltenes Gut gewesen ist, welches man mit viel Blut erkämpft hat. Nach der Gewöhnungsphase aber wirft man offenbar die kostbare Freiheit immer wieder leichtfertig fort und verhöhnt damit alle Toten der Geschichte, die paradoxerweise dafür gestorben sind, damit man überhaupt die Freiheit hat, selbige in einem Akt himmelschreiende Dummheit fortzuwerfen.

Es klingt kompliziert. Es klingt umständlich. Und es klingt platitüdenhaft. Aber ehrenwerte Ziele erreicht man auf Dauer nur mit ehrenwerten Methoden. Verbote sind nur der Anfang des falschen Wegs. Und sie enden zumeist in der Unterdrückung "falscher" Meinungen und am Ende im Tod vieler Unschuldiger. Nicht wahr, Herr Robbespierre? Und wir nicken nach links den Herren Stalin und Pol Pot zu mit ihren dutzenden Millionen Opfern. Und nach rechts zu einem Herrn Hitler. Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden und der Kampf kann nur erfolgreich sein, wenn man für die Freiheit des Anderen kämpft, seine Meinung frei zu äußern, selbst wenn sich einem beim Anhören der Magen umdreht.

Nicht in Verboten, sondern in der Mesotes, in der richtigen Mitte, liegt der richtige Weg. Der so kompliziert ist, so langwierig. Dabei verlocken die Daumenschrauben zu einem viel kürzeren Weg. Und man hat ja auch so viele gute Ausreden. Es ist nicht mehr viel Zeit, um Klima* und Menschheit zu retten. Da müssen die Methoden ausgeweitet werden. Nur für eine kurze Zeit, versteht sich. Doch wenn die Gesellschaftsstabilität, die Freiheit in Denken und Handeln, am Ende die Demokratie zusammenbricht, dann wird sich die Menschheit noch viel schneller als durch das Klima* zum ungezählten Mal aus Anlass einer Krise selbst vorher umbringen.

Fridays for future: Hoffnung und Risiko

Junge Menschen denken nicht so lange nach, bevor sie handeln und jeder, der alt ist, weiß das, denn er war selbst einmal jung (auch wenn er es vergessen haben sollte). Das ist das Vorrecht und auch die kraftvolle Macht, die sich aus der Jugend und ihrem Veränderungs- und Gestaltungswillen ergibt und die Kraft auf Kosten des Weitblicks gewinnt. Es ist jedoch auch eine substantielle Gefahr, wenn die junge Generation die alte Generation, der sie ihren Wohlstand verdankt (auch wenn sie dies nicht zugeben möchte), zum Feind erklären und sich die Despotie unter "gerechten Gründen" Bahn brechen sollte.

Fridays for Future ist Hoffnung und Risiko zugleich, gut und schlecht, edel und niederträchtig - aber im Moment im Jahre 2019 schlägt das Pendel noch weit ins Positive aus und umgreift die Generationen und sogar die kulturellen Unterschiede auf dem gesamten Planeten!
Das Problem einer harmonischen Mesoteslösung ist leider, dass die Jugend mit dem Argument, dass keine Zeit mehr bleibt, vollkommen recht hat. Und sie dennoch weise handeln muss, wenn nicht alles, für das sie kämpfen, zu einer Pervertierung werden soll,  damit zum Verlust aller Ziele und die Menschheitsrettung verunmöglicht wird.

Viele kritisieren heute Fridays for Future, weil einige ihrer Mitglieder Klimarettung predigen,  aber mit dem Flugzeug fliegen. Oder dass sie Plastikverbote fordern, jedoch selbst in den Demos tonnenweise Plastikmüll hinterlassen statt als Vorbildfunktion die Hinterlassenschaften penibelst zu beseitigen.
Diese Kritik ist 100% berechtigt und sollte im Rahmen von Weiterentwicklung auf Basis selbstreflektierter Erkenntnisse bei Fridays for future hoffentlich zu besserem Handeln führen und damit zu höherer Ethik.

Allerdings vergessen die Kritiker unter Vernachlässigung des Makroblicks auf Strukturen, dass noch keine Revolution der gesamten Geschichte 100% sauber war, ganz im Gegenteil, nicht wahr Herr Robbespierre? Aber wahr ist auch, das viele Revolutionen trotz aller Wirrungen und furchtbarer Opfer eine wichtige Änderung im Menschheitsverlauf erbracht haben. Das sollte beileibe keine Ausrede sein, um sich hemmungslos den Fehlern hinzugeben mit der vagen Hoffnung, dass die Geschichte es schon richten wird, während die hingeschlachteten Toten still in ihrem Grab verweilen.

Nein, es bedarf von beiden Seiten einer erweiterten Perspektive: Die Kritiker sollten begreifen, dass wir uns als Menschheit soeben selbst umbringen und ruhig einmal ein paar Monate Lebenszeit mit der Aneignung wissenschaftlicher Falsifikationshinterfragung in Sachen Klimatologie beginnen, welche die Wahrheiten schonungslos offenlegt. So wie ich auch einst Kaltwetter.de begonnen habe mit dem Ziel die "Klimaverschwörung" aufzudecken und am Ende auf die (immer noch unfassbare) Wahrheit stieß.
Und die Jugend? Sie sollte ihr revolutionäres Handeln verbessern und nicht auf die Grünen hereinfallen, deren politische Inkompetenz und ausgeprägter Dogmatismus zu einer gesellschaftlichen Katastrophe führen würden und in die direkte ökologische Diktatur. Die Klimakatastrophe mit den Grünen als edle Ritterkämpfer gleichzusetzen ist nämlich das dümmste und grundlegend irrsinnigste, was man anstreben könnte.

Wenn Bewegungen (in diesem Fall die kommunistischen Roten Khmer unter Pol Pot) aus dem Ruder laufen, dann ist grenzenloses Leid vorprogrammiert.

Ein weiterer Irrweg ist die mögliche Nähe der Fridays for Future-Bewegung zu gewaltbereiten linkspolitischen Terroristen wie der Antifa. Dies führte neulich anlässlich eines Antifascism-Shirts, das Greta Thunberg trug, zu einiger Sorge und ist ein fatales Signal: Wer unter angeblich gerechten Gründen explizit zu physischer Gewalt gegen demokratisch Andersdenkende aufruft oder dies unterstützt, kennzeichnet sich selbst als widerwärtiger Faschist, Feind der Demokratie und Anhänger zwar nicht von Hitler, aber von Stalin und Pol Pot und damit auch von Robbespierre. "Saying no to fascism" indem man naiv linksfaschistische, gewaltbereite Denkweisen indirekt unterstützt ohne es zu wollen ist am Ende ein Aspekt, den ich bei solchen Jugendbewegungen fürchte, gerade in der sich wie üblich in großen Krisen und Umbruchszeiten dipolgleich innerlich spaltenden Gesellschaften, in Deutschland wie auch weltweit. Denn die Jugend ist am Ende leicht von den falschen Kräften dort beeinflussbar, wo sie klugerweise unabhängig bleiben sollte und es wohl nicht sein wird.
Greta Thunberg bekundet zwar in vorbildlicher Weise, nicht für irgendeine politische Sichtweise zu stehen, widerspricht sich gleichzeitig aber in Wort und Tat. Man kann nur hoffen, dass sie und die Fridays for Future-Bewegung nicht radikalisiert (wie die RAF) und sie trotz der absehbaren zukünftigen Schreckensmeldungen aus der Klimatologie standhaft bleiben in ihren Idealen und in ihren aktuell gewaltfreien Methoden.

Fridays for Future als historische Chance

Ich sehe "Fridays for Future" trotz dieser erwähnten Kritik insgesamt als im Rahmen der Mentalitätsgeschichte von mir im Jahre 2015 erwartete positive Entwicklung und als große, wenn auch nicht fehlerfreie Hoffnung für die Menschheit. Denn die Menschheit, auch wenn die meisten es nicht verstehen und nicht wahrhaben wollen, steht am Vorabend ihrer Extinktion. Wir leben in einer Epoche, die alle vorherigen historischen Epochen auf einen einzigen Punkt kulminiert und zuspitzt. Die gesamte Geschichte der Menschheit hat zu diesem Punkt geführt - einer vollständigen Globalisierung mit unglaublichen Chancen für unsere Zukunft. Dieser Entwicklung steht nun wie immer im Universum ein ebenso unglaublich gefährliches Gegengewicht gegenüber auf der Waage des Schicksals: Die klimatische Katastrophe. In dieser Epoche, in der wir leben, entscheidet sich nicht nur das Schicksal der nächsten und übernächsten Generation, sondern das Schicksal der gesamten Menschheit. Das klingt völlig irre, ist aber die logische Schlussfolgerung aus allen Entwicklungen, die wir als Zeitzeugen erleben.

Dass sich auch die technologischen Entwicklungen mit Kybernetik, Genetik, Künstlicher Intelligenz und dem Quantencomputer evolutionär uns zur Verfügung stellen als Mittel, um Probleme zu lösen ist ganz sicher kein Zufall. Und auch darin liegt Hoffnung: Dass die Evolution auch beim vermeintlich fortgeschrittenen Menschen, der emotional immer noch so primitiv funktioniert wie der erste Mensch vor einer Million Jahren, uns eine Möglichkeit des Überlebens zur Verfügung stellt. Die Technik allein wird nicht das Allheilmittel sein, selbst wenn hypothetisch eine künstliche Intelligenz auf Basis eines Quantencomputers* uns in 20 Jahren das vermeintlich gefährliche Geo-Engineering als dann optimierte Wunderlösung präsentieren könnte. Der Mensch und sein aggressives Denken muss sich ändern, damit am Ende nicht eine Katastrophe eintritt, die wir durch unsere fatale Denkweise selbst herbeirufen und bewirken.

Trotz der Mängel, trotz der Kritik würde und werde ich daher auch an Fridays for Future-Demos teilnehmen!
Weil ich nach 5 Jahren ausgiebiger, täglicher wissenschaftlicher Beschäftigung mit der Klimatologie die Wahrheiten kenne und auch die Gefahren der Zukunft, die keine Hirngespinste mehr sind, sondern deren zarte Anfänge wir tagtäglich vor allem im von mir so genannten "Treibhausgashalbjahr" April - September erleben.
Aber vor allem, weil ich ganz subjektiv mit aller Kraft will, dass meine Tochter eine Zukunft hat und dass sie wie wir früher vor dem entstehenden Bewusstsein einer Klimakatastrophe ihr Glück finden darf und kann. Weil ich sie mehr als mein Leben liebe. Und wahre, aufrichtige, selbstlose Liebe ist - im Gegensatz zu abstrakten Idealen einer besseren Welt - die ehrlichste und beste Motivation, die es auf Erden gibt.
Nicht wahr, Herr Robbespierre? Oder vielleicht sollten wir besser jemanden ansprechen, der um den schwierigen Weg wusste, ohne Gewalt Andersdenkende zu überzeugen (und für diese Erkenntnis auch einige Jahrzehnte Selbsthinterfragung benötigte):




Hat Ihnen der Artikel gefallen? Als Einzelkämpfer bin ich für jede Unterstützung dankbar, damit auch weiterhin dieses Internetprojekt aufrechterhalten wird. Danke!