H2O bei FIFA auf der Liste der verbotenen Substanzen

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Drogenopfer: Durch H2O völlig enthemmt. © Hypnotica Studios Infinite auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0
Drogenopfer: Durch H2O völlig enthemmt. © Hypnotica Studios Infinite auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Die FIFA verbietet den Spielerinnen bei der Fußball-WM in Kanada, Wasser zu trinken.

Hintergrund ist offenbar, dass H2O auf der FIFA-Liste der verbotenen Doping-Mittel steht. Dem hochverdächtigen Wirkstoff werden leistungsfördernde Eigenschaften nachgesagt. "Es kann unter anderem zu einer Erhöhung des Blutflusses kommen, wodurch Sauerstoff schneller zu den Muskeln transportiert werden kann", so der Mediziner und Doping-Spezialist Dr. Fuentes in Madrid. Die Folge sind höhere Ausdauer und exponentielle Leistungssteigerungen im Schnellkraftbereich, beispielsweise bei Sprints, sowie Konzentrationssteigerungen, die die Torschusseffizienz steigern.

H2O scheint unfassbar weit verbreitet zu sein. Im WM-Spiel Deutschland gegen Schweden eilten regelmäßig Spielerinnen an die Seitenlinie, wo sie H2O in Flaschen erbetteln wollten, um ihre skandalöse Abhängigkeit von dem Wirkstoff geradezu demonstrativ zur Schau zu stellen.

Dieses Zeichen wird man bald häufiger Sehen: Trinkverbot. Deutlich erkennbar der charakteristische "Wassersuchtbauch" von Abhängigen. © <a href="https://www.flickr.com/photos/remkovandokkum/3601676710" target="_blank" rel="noopener">Remko van Dokkum auf www.flickr.com</a>, Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>
Dieses Zeichen wird man bald häufiger Sehen: Trinkverbot. Deutlich erkennbar der charakteristische "Wassersuchtbauch" von Abhängigen. © Remko van Dokkum auf www.flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Die FIFA hatte geahnt, dass die Durchsetzung der strikten Doping-Regeln gegen H2O auf Widerstand stossen würde und dementsprechend eine nordkoreanische Schiedsrichterin für das Spiel bestellt, die in ihrem Heimatland normalerweise die Spiele der politischen Gefangenen (ca. 50% der Einwohnerzahl Nordkoreas) in den Arbeitslagern pfeift.
Konsequent unterband sie bei offiziell 31,9 Grad die Versuche der Spielerinnen, sich ihre H2O-Droge zu besorgen mit dem Hinweis, dass die freie Bewegung in Nordkorea bereits ein Luxusgut sein, das sich lediglich auf 1% der Bevölkerung erstreckte. Die Spielerinnen möchten dankbar sein und ihre widerwärtige Sucht mit eiserner Selbstkontrolle bekämpfen.

Offiziell sind erst ab 32 Grad Celsius leistungsfördernde Mittel zum Ausgleich des Leistungsabfalls durch Hitze gestattet. Die FIFA-Offiziellen hatten alle Mühe, das Thermometer, das von Eisblöcken verdeckt war, abzulesen, während sich auf der Haut der Spielerinnen Brandblasen bildeten.

Die Sportwelt begrüßte jedoch die Maßnahmen der FIFA, die offensichtlich bemüht scheint, nach den vielen Skandalen zu einer klaren Linie zu finden, um den Fußballsport mit endlich sinnvollen Maßnahmen zum Selbstschutz der Sportler sauber zu halten von medizinverbrecherischen Untrieben aller Art.
Die FIFA-Offiziellen des wegweisenden Spiels Deutschland gegen Schweden bestätigten dies in einer Stellungsnahme, bevor sie in eine Luxuslimousine stiegen, um mit ihren brandneuen Privatjets Richtung FIFA-Zentrale in Zürich zu fliegen und Bericht zu erstatten.

Dieser Vorfall gibt Hoffnung, dass sich die FIFA doch noch an den eigenen Goldketten aus dem Sumpf zieht. Wir sagen daher: Weiter so mit sinnvollem Kampf gegen Korruption und Doping - eine Aktion ganz im Sinne Blatters! Trotzdem könnte es bereits zu spät sein, denn unbekannte Dealer scheinen die Droge bereits in der Bevölkerung erfolgreich zu verbreiten.

Erwischt! Passantin bei einer illegalen, getarnten H2O-Quelle. Die Droge H2O verankert sich sogar in der Gesellschaft! © <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Woman_drinking_from_a_water_fountain_-Royal_Botanic_Gardens,_Sydney,_Australia-18Feb2009.jpg" target="_blank" rel="noopener">The Rohit auf commons.wikimedia.org</a>, Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>
Erwischt! Passantin bei einer illegalen, getarnten H2O-Quelle. Die Droge H2O verankert sich sogar in der Gesellschaft! © The Rohit auf commons.wikimedia.org, Lizenz: CC BY 2.0



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