Beim HSV ist die Flasche leer

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Pfandflaschensammlung durch Fans, um die HSV-Transferkasse aufzubessern?
Pfandflaschensammlung durch Fans, um die HSV-Transferkasse aufzubessern?

Hamburg. Der Hamburger SV* befindet sich wie viele andere Vereine auf der Suche nach Verstärkungen für die neue Saison.
Unglücklicherweise stehen nach der katastrophalen Saison (und den Jahren zuvor) keinerlei Geldmittel zur Verfügung. Auch Geldgeber Klaus-Michael Kühne möchte offensichtlich sich mehr um seine Spedition blitzender LKWs kümmern und nicht um den rostigen Karren HSV*. Wer kann es ihm verdenken?

Aus diesem Grund hat der Verein in einer aufsehenerregenden Aktion die Fans um Mithilfe gebeten. Mit der Aktion "Flasche leer? Wir auch!" forderten Dietmar Beiersdorfer und Trainer Bruno Labbadia die Fans auf, leere Pfandflaschen dem HSV* zu spenden, damit der Verein sich von den Pfanderlösen neue Spieler leisten kann.

Der Eifer der Fans überraschte alle. Bereits an den ersten 2 Tagen wurden so viele Flaschen angeliefert, dass die Trainingsplätze als Pfandmüllhalden herhalten mussten. Während Spötter feixten, der HSV* brauche ohnehin nicht mehr zu trainieren, da man selbst mit Training kaum schlechter spielen könne, lachte Trainer Bruno Labbadia die Kritik weg. "Wir haben längst beschlossen, in der Saison 2015/16 nur noch in Malente zu trainieren".
Ein generöses Angebot des FC Bayern*, die Unmengen an Weißbierflaschen aus Meisterschaftsbeständen dem Hamburger SV* zu überlassen, wurde überraschend abgelehnt. "Wir haben schließlich unseren hanseatischen Stolz nicht verloren", bekundete Ex-Vorstandschef Jarchow auf Anfrage. "Weißbier kommt nicht in Frage. Zudem soll der Aufdruck (Deutscher Meister 2014/15) nicht die Spieler verwirren."




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