Das Laserschwert der Warmings und der Winter

6
104
Warmings sind wie ein Lichtschwert. Und wie sich das mit der Macht gehört führt hier das eine Extrem (Hitze) zum anderen (Kälte), denn Warmings vergrößern die Chance auf Kaltwinter beträchtlich! © Thomas S. auf flickr.com, Lizenz: CC BY-SA 2.0.
Warmings sind wie ein Lichtschwert. Und wie sich das mit der Macht gehört führt hier das eine Extrem (Hitze) zum anderen (Kälte), denn Warmings vergrößern die Chance auf Kaltwinter beträchtlich! © Thomas S. auf flickr.com, Lizenz: CC BY-SA 2.0.

(1) Früher: Wie man aus Leichen die Zukunft voraussagt

Kennen Sie die Priesterinnen der Germanen?

Es heißt, dass man gefangene römische Legionäre zu ihnen brachte, an einen dunklen Weiher tief in die von den Sandalenkriegern aus Zitronenland gefürchteten germanischen Wäldern, "die die Kälte mit dem Dunkel* verbinden" (Plinius).
Dort nähte man den Legionären unter dem Licht des Vollmonds entspannt die Lippen zu. "Nun versucht, erneut zu lügen, Römer!", zischte die Priesterin in heiliger Erfüllung germanischer Rache.
Anschließend richtete ein germanischer Krieger die Römer mit einem Schwert hin. Aus der Lage der Glieder der zu Boden fallenden Leichen las die Priesterin nun die Zukunft ...

Was hat das Ganze mit den sogenannten "Warmings" zu tun?
Zum Einen liest kaum jemand mit, der nicht einen absurden Trailer als Vorspann präsentiert bekommt 😉
Zum zweiten wollen wir ebenso wie die germanischen Priesterinnen die Zukunft lesen! Und das gelingt zwar nicht immer, aber für den Winter mit erstaunlicher Zuverlässigkeit mittlerweile.

Springen wir von der fernen Vergangenheit in die ferne, fiktive Zukunft des Star Wars-Universums. Dort verwendet man bekanntlich Laserschwerter. Diese (physikalisch nicht möglichen) Waffen sind mit Hilfe eines Kristalls erschaffene Plasmalanzen von unglaublicher Hitze.
Und auch hier können wir Laserschwerter als Erklärungsmodell für Warmings heranziehen, denn sie verbinden Kälte und Hitze wie Yin und Yang in unserer Welt oder wie die beiden Seiten der Macht, die helle und die dunkle, im Star Wars-Universum.

Betrachten wir also einen Lord der Sith, der einen sonnenanbetenden Jedi der hellen Seite mit seinem Laserschwert in zwei Hälften teilt (hä, hä, hä!). Die extreme Hitze der gebündelten Laserklinge teilt den Körper und die zwei Hälften klatschen zu Boden. Germanische Priesterinnen wären an dieser Stelle vermutlich äußerst entzückt. Die Leichenteile kühlen nun ab und werden eiskalt. Hitze und Kälte in tödlicher Harmonie. Ob die Priesterinnen aber nun einen "guten, starken Kaltwinter der Götter des Nordens" darin gesehen hätten? Man weiß es nicht.

(2) Heute: Stratosphärische Warmings - das Laserschwert der Klimatologie

Wir heute in zivilisierten Zeiten jedoch haben etwas mehr Mühe, die Zukunft hinsichtlich des Winters vorauszusehen. Paradoxerweise hilft uns dabei ausgerechnet die ungermanische Wärme*. Um zu verstehen, wie ausgerechnet Wärme* zu Kälte führen kann und das auch noch in einer treibhausgasbrennenden Welt, gilt es zunächst, sich das Laserschwert etwas genauer anzusehen.

(2.1) Grundsätzliches in der Handhabung des Warming-Laserschwerts

Wo kommt die Hitze unseres Lichtschwerts für die Stratosphäre eigentlich her? Was beim Laserschwert der (berüchtigte) Kristall ist, das stellt sich in unserer Welt als nahezu banale Bodenhitzemuster in der Troposphäre (Boden, also dort, wo wir käferesk herumkrabbeln bis in eine Höhe von ca. 12-15 km) heraus.

Abstufung der Atmosphäre, © DooFi auf wikimedia.commons.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0.
Abstufung der Atmosphäre, © DooFi auf wikimedia.commons.org, Lizenz: CC BY-SA 3.0.

Diese Bodenhitze wird bekanntlich in der ablaufenden Klimakatastrophe unserer Epoche durch die Treibhausgase immer stärker. Man kann hier sogar eine Gesetzmäßigkeit erkennen, die man auch aus vorherigen Zeitaltern eruiert hat: Treibhausgase kühlen die Stratosphäre ab, während sie genau darunter im Schichtkuchen der Atmosphäre in der Troposphäre die Luft aufheizen, wo wir immer mehr dahinbraten. Und wieder haben wir Hitze und Kälte im Verbund, wenn auch in pervertierter Weise durch eine irrsinnige Menschheit. Aber wer seine Spezies von außen betrachtet, für den ist auch das eine banale Erkenntnis.

Die Hitze wabert allerdings nicht nur in der Troposphäre herum, wo wir allmählich Kühle, Wolken und Regen als immer seltenere Heiligkeiten des Lebens begreifen (jede Apokalypse hat vor dem Ende einen massiven Lerneffekt zur Folge!). Nein, die Hitze wird in einer Art Atmosphärefahrstuhl unter bestimmten Bedingungen in die Stratosphäre auf 15 bis 50 km Höhe emporgehoben!
Wie ein Laserschwert, das in Zeitlupe in der Luft zischend zum tödlichen Schlag erhoben wird.
Dann verweilt das Laserschwert am Scheitelpunkt des Schlags. Mit anderen Worten: Die Hitze stößt bis an die Grenze zum Weltraum vor an der äußersten Stratosphäre, wo wir auf 1 hPa das Warming erkennen.

Major Warming im März 2016. Deutlich erkennbar die Wärmeblase, die vom Boden bis hier auf 10 hPa (ca. 31 km Höhe) hochgestiegen ist und den Polarwirbel (blau, links unten) dezimiert, deformiert und geschwächt hat. Anschließend sinkt die Wärmeblase einem glühenden Laserschwert gleich weiter nach unten durch den Polarwirbel hindurch und ermöglicht durch die "Leckage" des gestörten Polarwirbels im günstigen Wetterchaosfall in der Troposphäre erst den Winter! © Meteociel.fr.
Major Warming im März 2016. Deutlich erkennbar die Wärmeblase, die vom Boden bis hier auf 10 hPa (ca. 31 km Höhe) hochgestiegen ist und den Polarwirbel (blau, links unten) dezimiert, deformiert und geschwächt hat. Anschließend sinkt die Wärmeblase einem Laserschwert gleich weiter nach unten durch den Polarwirbel hindurch und ermöglicht durch die "Leckage" des gestörten Polarwirbels im günstigen Wetterchaosfall in der Troposphäre erst den Winter! © Meteociel.fr.

Nun aber kommt das Entscheidende: Die Hitze löst sich nicht etwa auf oder diffundiert in den Weltraum, sondern sie bleibt erhalten und sinkt wieder hinab.
Unser Sith-Lord führt also nun sein Laserschwert im tödlichen Streich in Zeitlupe. Das Drama nimmt seinen Lauf. Im idealen Fall zerteilt der Streich den Polarwirbelkörper der Stratosphäre. Die Hitze erschüttert den Polarwirbel, der bekanntlich aus einer Kälteansammlung besteht, welcher sich aus dem niedrigen astronomischen Sonnenstand im Herbst*- und Winterhalbjahr ergibt.

Wie die hingerichteten Römersoldaten oder Sofetenjedi zerfällt der Polarwirbel im idealen Fall. Seine stabile Form zerfällt und er bildet eine Art Kleeblattmuster aus. Und er blutet! Die gespeicherte Kälte, die wundervollen arktischen Luftmassen, die der Polarwirbel vor den mittleren Breiten eifersüchtig verschließt, leckt nun wie eisblaues Blut eines nordischen Gottes und benetzt weit in den Süden die Kontinente.

Doch auch beim Fall der Leichenteile des Polarwirbels ist Glück vonnöten, weniger für die USA als vielmehr für Europa.
Wenn wir Pech haben, fällt uns der schwere Leichenschädel auf den Fuß und erzeugt eine allzu heiße Welle des Schmerzes. Es gilt vielmehr, im strömenden, erkaltenden Blut zu baden!

Wie sieht das Ganze in der Wetterkarte aus?
Wenn der Polarwirbel zerbricht, erzeugt er Rossbywellen (mehr dazu hier: Die klimakatastrophische Midgardschlange kommt!). Aus der mehr oder weniger makellosen Kreisform werden unansehnliche Beulen gleich ersten Verwesungsmerkmalen.
Aus den Beulen werden im Wetterchaos der Troposphäre Troglagen, die die Kaltluft weit nach Süden transportieren.
Aber aufgepasst: Zwischen den Beulen herrschen milde Hochdruckgebiete, da die Luft an den Beulen entlang aus Süden nach Norden geführt wird. Wo in den Beulen wundervolle Kaltluft herrscht, gibt es gleich daneben furchtbare Tropenluft, gleichbedeutend mit einem Horrorsupermildwinter.

Zwei Wetterkartenbilder veranschaulichen die unterschiedlichen Auswirkungen der gleichen Rossbywellenursachen:

Sehr seltene Situation einer für Deutschland günstig gelegenen Rossbywelle mit Trog und Heranführung kalter Luft am 05.05.2019. © <a target="_blank" href="http://www.wetterzentrale.de">Wetterzentrale.de</a>.
Sehr seltene Situation einer für Deutschland günstig gelegenen Rossbywelle mit Trog und Heranführung kalter Luft am 05.05.2019. © Wetterzentrale.de.

Übliche Situation einer für Deutschland ungünstig gelegenen Rossbywelle mit Heranführung tropischer Luftmassen am 24.07.2019. © <a target="_blank" href="http://www.wetterzentrale.de" rel="noopener noreferrer">Wetterzentrale.de</a>.
Übliche Situation einer für Deutschland ungünstig gelegenen Rossbywelle mit Heranführung tropischer Luftmassen am 24.07.2019. © Wetterzentrale.de.

In violett habe ich die atlantische Frontalzone eingezeichnet, die dem Verlauf des Jetstreams weiter oben in der Atmosphäre entspricht und wie man sieht völlig verzerrt ist. In den Rossbywellen werden Troglagen nach Süden geführt, in denen polare Kaltluft wunderbares Wetter* beschert.
Zwischen den Rossbywellen"beulen" ergibt sich logischerweise das Gegenteil, nämlich furchtbare Hitze, die weit von Süden abnorm weit nach Norden geführt wird, weil entlang der Rossbywellen mit den Tiefdruckgebieten die Luft auf der Nordhemisphäre gegen den Uhrzeigersinn um das Tief rotiert. Somit wird auf der (rechten) Vorderseite des Tiefs die Luft von Süden nach Norden gepumpt.
Mit anderen Worten: Liegt man in der "Beule" der Rossbywelle, dann ist alles gut. Liegt man zwischen zwei Rossbywellen, erwartet einen der Hitze- und Dürredämon.
Die Karten sind zwar vom Mai und Juli datiert, wo es keinen Polarwirbel gibt, aber auch mit Polarwirbel ab Mitte/Ende September bis April ist die Situation mit Rossbywellen und den beschriebenen Gesetzmäßigkeiten identisch. Letztlich bildet der Jetstream dann den äußeren Grenzbereich des Polarwirbels, jener astronomisch bedingten Ansammlung von Kaltluft durch die niedrigere Sonnenscheindauer der Nordhemisphäre.

Legt man sich die Karten des Jetstreams darüber erkennt man den violetten Linienverlauf der Bodendruckverhältnisse von den beiden Wetterkarten oben exakt wieder.
Die mit "R" bezeichneten Bereiche sind die Rossbywellen, deren Anzahl anormal hoch liegt. Normalerweise müsste der Jetstream ein nahezu kreisrundes Band bilden. Sog. 5er oder 6er-Muster, also 5 oder 6 Rossbywellen gleichzeitig, sind eine direkte Folge der Verlangsamung des Jetstreams durch die Aufheizung der Arktis und fehlende Temperaturdifferenz zu den mittleren Breiten. Sie führen zur Resonanz, also dazu, dass sich der Jetstream für eine Weile nicht mehr weiterbewegt und die Hitze in den Hochdruckgebieten zwischen den Rossybwellen und die Tiefdruckgebiete in den Rossbywellen bleiben und sich zu Extremwetter hochschaukeln: Wo es regnet, regnet es immer weiter und wo Hitze und Dürre ist, wird beides immer schlimmer. Der große Michael E. Mann hat höchstselbst diese Kausalitäten in Spektrum.de beschrieben: Gefährlicher Wetterverstärker.

Jetstreamsituation am 05. Mai 2019, wo endlich eine Rossbywelle seltenerweise über Deutschland liegt und Tiefdruckkühle bringt. © <a target="_blank" href="http://www.meteociel.fr" rel="noopener noreferrer">Meteociel.fr</a>..
Jetstreamsituation am 05. Mai 2019, wo endlich eine Rossbywelle seltenerweise über Deutschland liegt und Tiefdruckkühle bringt. © Meteociel.fr.

Jetstreamsituation am 24. Juli 2019 mit der in der Klimakatastrophe durch den "Kalten Fleck" bei Grönland im Atlantik Deutschland zwischen der Rossbywellenamplitude liegt und damit in unsäglicher Hitze und Dürre. © <a target="_blank" href="http://www.meteociel.fr" rel="noopener noreferrer">Meteociel.fr</a>.
Jetstreamsituation am 24. Juli 2019 mit der in der Klimakatastrophe durch den "Kalten Fleck" bei Grönland im Atlantik Deutschland zwischen der Rossbywellenamplitude liegt und damit in unsäglicher Hitze und Dürre. © Meteociel.fr.

Wir erkennen, dass die germanischen Priesterinnen recht hatten: Aus der Lage der (Rossbywellen-)Leichen ergibt sich Glück oder Unglück.
Das gilt nicht nur für den Standardfall eines gestörten Polarwirbels, sondern auch für den Spezialfall eines sogenannten Polarwirbelsplits, den wir etwas weiter unten genauer in Augenschein nehmen werden.

Denn für die Prognose des Winters und des Verhaltens des wärmeattackierten Polarwirbels gibt es einige Sonderfälle, die jeder kennen sollte.
Man nennt alle hier beschriebenen Warmings auch "Sudden stratospheric warmings", kurz SSW. Die Übersetzung "plötzliche stratosphärische Erwärmungen" hört sich bescheuert an, deswegen nutzen auch Deutschsprachler die praktische SSW-Abkürzung. 😉

(2.2) Der misslungene Streich mit dem Laserschwert: Minor Warmings

Das Minor Warming, also das "Kleine Warming" entspricht einem misslungenen Streich mit dem Wärme*-Laserschwert.
Die wichtigste Definition des Minor Warmings besteht in folgenden Punkten:

  1. 25 Grad Erwärmung innerhalb einer Woche oder weniger
  2. Die Erwärmung kann auf einem beliebigen Bereich der Stratosphärenhöhe erfolgen.

Da die Erwärmung relativ gering ist, sind die Auswirkungen eines Minor Warmings nur gering. Es kann zu günstigen Kaltwetterveränderungen kommen innerhalb von 2 Wochen, zumeist geschieht aber rein gar nichts - wie das bei einem misslungenen Schwertstreich zu erwarten ist.

(2.3) Der perfekte Oberhausplit: Das Major Warming

Das Major Warming, also das "Große Warming" ist das eigentliche Warming. Im Lichtschwertkampf entspricht es ungefähr der Situation Obi-Wan Kenobis, wie er als junger Padawan Darth Maul in zwei Stücke hieb - allerdings nicht horizontal am Bauch, sondern mit einem im klassischen Schwertkampf so bezeichneten "Oberhau", wenn das Schwert von oben mit großer Wucht auf den Gegner niedersaust.

Im Gegensatz zum kleineren Bruder des Minor Warmings ist die Definition naturgemäß stärker und enger gefasst:

  1. Es muss eine Erwärmung von mind. 30, oft 40 Grad oder mehr innerhalb von einer Woche vorliegen.
  2. Die genannte Erwärmung darf nicht irgendwo in der Stratosphäre erfolgen, sondern in einer Höhe von 10 hPa (identisch mit mbar), was etwa 30 km Höhe ü. N.N. in der oberen Stratosphäre entspricht.
  3. Was oft vergessen wird: Ganz entscheidend sogar ist die durch die Hitze erfolgende WINDUMKEHR auf 60 Grad nördlicher Breite von West auf Ost.

Die Brandwunde in der Stratosphäre auf 10 hPa ist bereits optisch beeindruckend. Aber erst die Windumkehr beeinflusst später das Wetter* in der Troposphäre weiter unten: In der Stratosphäre sind die Winde nicht so chaotisch wie im "Wettergenerator" Troposphäre, sondern wehen regelmäßig  in einer bestimmten Richtung, entweder von West nach Ost (Westwinde) oder umgekehrt (Ostwinde). Die QBO (quasibienniale Oszillation) zeigt hier die Phase an, in der sich die Stratosphäre befindet und es wechseln etwa alle 2 Jahre normalerweise die Windrichtungen. Mehr zur QBO in Teil I meiner Winterprognose 2019/20.

Details des "gescheiterten" Major Warmings Januar 2017: Die Hitzeparameter sind ordentlich (3. Feld von oben, dunkelrote Linie). Die Windumkehr auf 1 hPa ist erfolgt (1. Feld von oben), aber setzt sich wegen einer Westphase der QBO nicht nach unten auf 10 und 30 hPa durch (2. Feld von oben). © FU Berlin Atmosphärendiagnostik.
Details des "gescheiterten" Major Warmings Januar 2017: Die Hitzeparameter sind ordentlich (3. Feld von oben, dunkelrote Linie). Die Windumkehr auf 1 hPa ist erfolgt (1. Feld von oben), aber setzt sich wegen einer Westphase der QBO nicht nach unten auf 10 und 30 hPa durch (2. Feld von oben). © FU Berlin Atmosphärendiagnostik.

Kehrt sich durch ein Major Warming die Windrichtung am Polarkreis auf 60 Grad nördlicher Breite um, so hat dies massive Auswirkungen auf das Wetter* unserer mittleren Breiten!
So kann man sich gut vorstellen, wie die gewohnten Westwinde, die ja physikalisch durch die Erdrotation erzeugt werden und der Normalfall auch im Chaos der Troposphäre sind, sich umkehren: Plötzlich kommt es zu Wettersituationen, in denen nicht der im Winter vom Sommer warme Atlantik milde Nichtwinterluft und Sturm nach Europa bringt, sondern von Osten der "Kühlschrank Europas", nämlich Sibirien angezapft wird und im Idealfall Eiseskälte zu uns führt - die von Boulevardmedien masslos übertriebene "Russenpeitsche". Ich würde es eher als "Russischen Kältekuss" in Zeiten mordender Hitze nennen.

Alternativ kann es neben den Kälteostlagen durch die Rossbywellen, wenn sie günstig verlaufen, auch zu früher schneereichen Nordlagen kommen. Der Worstcase besteht in Südlagen, wenn die Rossbywelle so ungünstig liegt, dass sie zu weit westlich verortet ist und über die Vorderseite subtropische Luft nach Deutschland führt.
Es kann also regional und mit Pech überhaupt keine kältebegünstigenden Auswirkungen geben! Somit nochmal zum Mitschreiben: EIN MAJOR WARMING IST KEINE KALTWINTERGARANTIE! Sondern erhöht nur die Chancen auf entsprechende Wetterlagen.

Die Auswirkungen eines Major Warmings wirken sich etwa 5-7 Tage nach dem Warming auf 10 hPa aus und bleiben für 4-6 Wochen bestehen.

Dass die ersehnten Kältefolgen ausbleiben, hat mit der Art und Weise zu tun, was bei Warmings nach dem Aufheizen der Stratosphäre passiert. Wir erinnern uns: Die Hitze stammt vom Boden und in unserer Epoche der massiv aufgeheizten Erde durch die Treibhausgase, welche die Stratosphäre kühlen und die Troposphäre aufheizen.
Die Wärme* steigt bis in die oberste Stratosphäre und zur Grenze zum Weltraum auf - und dann sinkt sie wieder hinab!
Daher wird das Ganze auch als T-S-T-Ereignis (T-S-T Event) bezeichnet: Troposphärisch-Stratosphärisch-Troposphärisches Ereignis, so wie die Wärme* entsteht und sich verlagert.

Im Lichtschwertbild sehen wir also, wie die glühendheiße Laserklinge hochschießt, bis sie bedrohlich über dem Kopf des Sith-Lords schwebt, dann rast sie wieder hinab und teilt den Gegner in 2 Hälften!
Genau das passiert mit dem Polarwirbel!
Die Hitze des Warmings zerteilt die Kaltluftmasse des Polarwirbels wie ein heißes Messer ein Stück Butter.

Dabei gibt es 2 Möglichkeiten, wie der Polarwirbel (kurzzeitig) "zu Tode" kommt: Entweder er verlagert sich auf abnorme Weise oder er wird buchstäblich in zwei Hälften gespalten - das sogenannte "Splitting".

Bei der Verlagerung verschiebt sich die Position des Polarwirbels vom Zentrum am Nordpol in südlichere Bereiche und beeinflusst dann dort auch bis zum Boden das Wetter* - allerdings ist es sehr kompliziert, die exakten Auswirkungen festzustellen. Die alleinige Verschiebung des Polarwirbels Richtung Europa beispielsweise bedeutet noch nicht kaltes Wetter*, da die Stratosphäre nun einmal etwas anders ist als die Troposphäre 20-30 km weiter unten. Dennoch steigen die Kaltchancen beträchtlich.

Veranschaulichung einer Polarwirbelverschiebung (obere Reihe) und eines Polarwirbelsplits (untere Reihe) auf 10 hPa. © Amy H. Butler, Defining Sudden Stratospheric Warmings, Boulder/Colorado 2015 (https://doi.org/10.1175/BAMS-D-13-00173.1).
Veranschaulichung einer Polarwirbelverschiebung (obere Reihe) und eines Polarwirbelsplits (untere Reihe) auf 10 hPa. © Amy H. Butler, Defining Sudden Stratospheric Warmings, Boulder/Colorado 2015 (https://doi.org/10.1175/BAMS-D-13-00173.1).

Das Splitting ist ähnlich in den Auswirkungen, doch kommt es auf die Teilungsachse an, wie genau der Polarwirbel gespalten wird und wo die "Leichenteile" landen.
Wird der größere Teil durch das Splitting nach Europa verschoben, ist das eine positiv zu bewertende Folge. Ebenso wäre die Verschiebung des Polarwirbelteils nach Sibirien als günstig zu beurteilen, da wir nur von dort über Ostlagen die richtige Winterkälte bekommen (früher übliche Nordlagen sind mittlerweile recht selten geworden und sind durch die Klimakatastrophe auch zu warm* für Schneefall in den tieferen Regionen).

Fassen wir zusammen: Das Major Warming ist unser ultimativer Gehilfe für Kaltwinterphasen in einer Treibhausgasapokalypse, die Winter in Deutschland ansonsten nahezu unmöglich macht.
Die Windumkehr begünstigt kalte Sibirien-Ostlagen, wenn die Verlagerung oder die Teilung des Polarwirbels durch die hinabsinkende Wärme einen günstigen Vektor Richtung Deutschland oder Sibirien aufweist. Die Auswirkungen des Major Warmings dauern 4-6 Wochen an, beinhalten aber nur eine Steigerung der Kaltwinterchancen und keine Garantie.

(2.4) Canadian Warmings: Der steckengebliebene Unterhau

Das Laserschwert stößt in Unterhautechnik von unten zwischen die Beine der Troposphäre und erreicht auch die Stratosphäre, jedoch nicht die höheren Bereiche. Es bleibt sozusagen stecken. Das tut weh!

Warum das ganze "Kanadisch" heißt, muss vorerst ein Rätsel bleiben. Möglicherweise sind Kanadier im Unterschied zu Eishockey wenig versiert in der Kunst des Lichtschwertkampfes. 😉 Nein, natürlich hängt es mit dem Entstehungsort dieser Warmingart zusammen: Ursache des Canadian Warmings ist immer die Verlagerung des Hochs bei den Alëuten nach Norden. Wer also das beobachten möchte, muss lediglich die Wetterkarten und dort die Alëuten regelmäßig scannen.

Das Canadian Warming unterscheidet sich von einem Minor und Major Warming, indem die aufsteigende Wärme bereits von unten wirkt und nicht bis in die höhere Stratosphäre reicht. Es kommt somit im (hier seltenen) Idealfall ebenfalls wie beim Major Warming zu einem Polarwirbelsplit, aber nicht von oben, sondern von unten!

Die Auswirkungen sind weit weniger drastisch und somit auch nicht von langer Dauer.

(3) Randfaktoren: Notizen zur Laserschwerttechnik der Warmings

Nachdem nun die Grundlagen geklärt sind, betrachten wir noch drei wichtige Randthemen rund um die Warmings, die mir in Fragen immer wieder gestellt werden.
In Laserschwertmetaphorik gesprochen: Es gibt Vor- und Nachteile im Lichtschwertkampf. Mal ist es von Vorteil, wenn man mit gleich zwei Lichtschwertern kämpft, um den Gegner zu besiegen, mal führen Zufälle wie ein kleiner Stolperstein zur Niederlage.

(3.1) Was hat eigentlich der ominöse WACCY-Effekt damit zu tun?

Der Waccy-Effekt ist die Bezeichnung für die kausale Beziehung zwischen der sich durch den "polaren Verstärkungseffekt" aufheizenden Arktis und den Kontinenten der mittleren Breiten.

Dezember 2018: Der Waccy-Effekt ist nicht aufgetaucht, obwohl ihn jeder erwartet hat. Im Gegenteil erkennt man sogar etwas, das es sehr viele Jahre nicht mehr gab: Eine zu kalte Arktis! © Klimatologe Karsten Haustein.
Dezember 2018: Der Waccy-Effekt ist nicht aufgetaucht, obwohl ihn jeder erwartet hat. Im Gegenteil erkennt man sogar etwas, das es sehr viele Jahre nicht mehr gab: Eine zu kalte Arktis! © Klimatologe Karsten Haustein.

Wenn die Arktis sich vor allem im Herbst* übermäßig erwärmt, dann führt dies zur Polarwirbelschwächung, Rossbywellen und möglichen Troglagen mit Heranführung arktischer Luftmassen bis weit in den Süden, wie ich es oben beschrieben habe.

Der Waccy-Effekt ist damit nur eine andere Sicht- und Bezeichnungsweise für die oben genannten Mechanismen rund um den langsamer werdenden Jetstream und die Störungen des Polarwirbels. Für den Winter 2019/20 habe ich das hier etwas genauer erläutert: Herbst und Winter 2019/20 - der tiefe Blick in die Glaskugel.

20.11.2016: WACCY-Effekt mit warmer Arktis und kalten Kontinenten; © Karsten Haustein.
20.11.2016: WACCY-Effekt mit warmer Arktis und kalten Kontinenten; © Karsten Haustein.

Je größer das Wärmepotential am Boden in der Arktis, desto mehr dieser Wärme steigt im Oktober vertikal nach oben Richtung Stratosphäre und führt zu den Warmings oder wie Dr. Cohen es bezeichnet: "What goes down must go up".

Wer das Ganze also näher und mit eigener Initiative und aktivem Gehirn beobachten möchte, sollte tunlichst im Oktober sich die Arktis hinsichtlich der Globaltemperaturanomalien sich ansehen, beispielsweise beim Klimatologen Karsten Haustein im Bereich "NCEP reanalysis project climatology vs latest reanalysis runs".

(3.2) Treibhausgase: Vermindern sie die Auswirkungen der Warmings, obwohl sie deren Anzahl erhöhen?

Es ist paradox, doch Treibhausgase kühlen!
Jeder spricht von der gefährlichen Erderwärmung, die durch Treibhausgase verursacht wird und jetzt behauptet Kaltwetter.de das Gegenteil?
Während die katastrophale Erwärmung der Erdoberfläche oder genauer der Troposphäre (bis zu einer Höhe von 12-15 km) in der Tat eine direkte Folge des Treibhausgasanteils der Atmosphäre in diesem genannten Bereich darstellt, sieht es in der Stratosphäre darüber (15-50 km Höhe) genau umgekehrt aus!
Denn in der Stratosphäre kühlt sich die untere Stratosphäre bei etwa 15-25 km Höhe ab, wie durch Sondenmessungen klar belegt wurde (die Wärmespitzen sind Folgen von größeren Vulkanausbrüchen und damit Anomalien):

Temperaturmessdaten der Stratosphäre auf Basis von Radiosonden. © C. S. Long and J. R. Christy, 2013: [Temperature] Lower Stratospheric Temperature [in “State of the Climate in 2012”]. Bulletin of the American Meteorological Society (BAMS), S14-S15.
Temperaturmessdaten der Stratosphäre auf Basis von Radiosonden. © C. S. Long and J. R. Christy, 2013: [Temperature] Lower Stratospheric Temperature [in “State of the Climate in 2012”]. Bulletin of the American Meteorological Society (BAMS), S14-S15.
Die Gründe dafür sind noch nicht hinreichend geklärt, aber ein menschlicher Einfluss über indirekte Wirkung der Treibhausgase liegt nahe, auch die Abnahme des Wasserdampfs in der Stratosphäre wird als Grund vermutet.

Dieser Umstand der stratosphärischen Kühlung hat allerdings große Wirkung auf unsere Warmings.
In den letzten Jahren habe ich beobachtet, wie es außergewöhnlich oft zu Major Warmings kam, ja sogar zu einem vorzeitigen Final Warming im März 2018 (das zwar zum kalten April und Mai 2018 geführt hat, aber auch zur Rekorddürre und Hitzesommer 2018 direkt im Anschluss).
Allerdings hatten teilweise diese Warmings nicht die Wirkung, die man sich erhofft hatte hinsichtlich der Störung des Polarwirbels, denn als die Hitzeschneide unseres "Laserschwerts" wieder absinken sollte, hielt sie etwas auf bzw. wurde die absinkende Hitze abgeschwächt.

Meine Theorie ist, dass die anthropogen verursachte Abkühlung der tieferen Stratosphäre zu einer logischerweise Minimierung der absinkenden Hitze eines Warmings führt und damit die Auswirkungen der Polarwirbelstörung gerade im entscheidenden Moment beim Übergang von der Stratosphäre in die Troposphäre reduziert werden oder sogar ausbleiben.
Das wäre im Lichtschwertkampf ungefähr so, als würde der gegnerische Jedi plötzlich über einen Kälteschild verfügen, der das herabsausende tödliche Laserschwert des Gegners allein durch die Temperatur aufhält.

Wir haben also damit den tragischen Umstand, dass es durch die globale Erwärmung immer mehr Wärmepotential und auch Voraussetzungen für den vertikalen Aufstieg der Wärme gibt, aber die kälteaffinen Auswirkungen ausgerechnet kurz vor dem entscheidenden Augenblick an der Tropopause, dem Übergang zwischen Troposphäre und Stratosphäre beim Abstieg der Warminghitze, verpuffen.
Ob diese Theorie stimmt, müssen wir selbst in den folgenden Jahren im Bereich November bis März beobachten und analysieren. Wenn es stimmt, dann würde uns auch der einzige Vorteil der Treibhausgaskatastrophe genommen ...

(4) Ein neuer Jedi betritt das Schlachtfeld: El Niño

Wir erinnern uns an den furchtbaren El Niño 2015/16, der wie 1996/97 die Welt um Jahrzehnte klimatisch in die Zukunft schleuderte, indem er die Erwärmung von 40 Jahren global erzeugte, die Welt mit Extremwetter ins Chaos stürzte und Deutschland in einen der tödlichsten Hitzesommer der Geschichte: Klimabilanz August 2015 (global): Die El Niño-Katastrophe sowie Klimabilanz Juli 2015 (Deutschland): Der El Niño-Sommer des Hitzetodes.

El Niño wirkt somit wie der Auftritt eines Sith-Lords im Star Wars-Film: Bedrohlich, mächtig, mit glühendroten Klingen und meist gleich mehr als nur einer!

Warum aber interessieren uns irgendwelche Temperaturanomalien tausende Kilometer entfernt an der Westküste Südamerikas, fragen Sie?
Weil die Atmosphäre und die Ozeanoberflächentemperaturen einen gemeinsamen Klimafaktor bilden und über die thermohaline Zirkulation und die atmosphärische Zirkulation die Hitze eines El Niño global verteilt und verstärkt wird im Rahmen der sogenannten Telekonnektion: El Niño und die Wirkung auf Europa: Die bipolare Telekonnektion. Die Folgen waren dann eindeutig nachweisbar im Horrorsommer 2015: Der Sommer 2015. Ein Rückblick des Grauens.

Im Winter kann der El Niño oder sein Gegenpart La Niña die Chancen Europas auf Kaltwinter verstärken oder schwächen, je nachdem welcher El Niño-Typ aktiv wird (günstig: CP El Niño, negativ: EP El Niño) und wie die QBO als Verstärkungsfaktor aussieht (Westphase verstärkt das Signal von El Niño/La Niña).Siehe hierzu im Detail: El Niño – ein überbewertetes Klimaphänomen?.

Aber der El Niño verstärkt durch seine abnorme Aufheizung der Erde logischerweise auch die Bodenhitzemuster und somit das Wärmepotential der Troposphäre. Auch die Voraussetzungen für den vertikalen Aufstieg der Wärme in die Stratosphäre scheinen begünstigt zu werden, sodass wir als Folge eines starken El Niño auch eine Erhöhung der Anzahl und Stärke von Warmings verzeichnen.
Allerdings muss es sich dabei durchaus um einen starken El Niño handeln und nicht um die viel häufiger auftretenden schwachen bis mittelstarken ENSO-Anomalien. Und es sieht so aus, als würde sich nur ein CP El Niño in dieser Hinsicht begünstigend auswirken und kein EP El Niño.
Erinnern wir uns: Ein EP (Eastern Pacific = Küste) El Niño wirkt nur an der Küste Südamerikas und damit flächenmäßig auf kleinem ozeanischem Raum. Ein CP (Central Pazifik = zentral auf dem Ozean) El Niño erscheint mitten auf dem Pazifik und umfasst riesige Gebiete. Mehr dazu: El Niño – ein überbewertetes Klimaphänomen?.

(5) Zusammenfassung

Endlich einmal ist die Hitze zu etwas nutze!
Statt uns in sommerlicher Plasmahitze zu braten und den ganzen planeten klimatisch zu verheeren anthropomorphisiert die rotglühende Seuche zu einem Sith-Krieger, der sein Laserschwert der Warmings uns zu Diensten leiht.
Die Treibhaushitze steigt empor gleich dem Laserschwert des Sith und am obersten Punkt der Stratosphäre führt der Schlag nach unten direkt durch den Polarwirbel, der die Kaltluft vor den mittleren Breiten eifersüchtig wegschließt.

Die Hitze des sengenden Warming-Schwerts lässt den Polarwirbel kollabieren, zerbrechen und sein Kälteblut flutet die mittleren Breiten - mit etwas meteorologischem Detailwetterglück sogar Deutschland. Ein Bad im erkaltenden Blut der nordischen Polarwirbelgötter - es ist bekannt, dass sie Bitten als Beleidigung betrachten, also muss man sie wohl zwingen 😉

Über Rossbywellen des Jetstreams fluktuiert der Polarwirbel und führt Polarluft bis weit nach Süden in die mittleren Breiten. Teilweise wird der Polarwirbel verschoben oder wird in zwei Teile gespalten oder zerfällt sogar in mehrere kleine Kerne, die sich in die mittleren Breiten verlagen können.

Allerdings benötigen gerade wir in Deutschland auch Glück für Kältefolgen aus diesen Gesetzmäßigkeiten, denn wir sind im Gegensatz zu den USA nicht geografisch bevorteilt, sondern im Gegenteil umgeben von Nordsee und Atlantik und damit wintertechnisch im deutlichen Nachteil.
Doch wenn eine günstige Verlagerung des durch Warmings attackierten Polarwirbels erfolgt, dann kann es durch ein Major Warming zu 4-6 Wochen Kälte geben. Um es ganz klar zu machen: Ohne Polarwirbelschwächung gäbe es mittlerweile auf dem Treibhausplaneten Erde nur noch Supermildwinter mit 10-20 Grad Bodentemperaturen!
So aber können wir paradoxerweise trotz einer treibhausbrennenden Erde im "Nichttreibhausgashalbjahr" Oktober bis März mit astronomisch reduzierter Sonnenenergiedauer und damit reduzierten Folgen der Treibhausgase immer noch auf frühere Normalität in Sachen Temperaturen (kalt* statt wie immer viel zu warm*), Niederschlag (Regen und Schnee* statt Rekorddürren) und Wolken (die in der Klimakatastrophe immer seltener werden) hoffen.

Und ganz unwissenschaftlich darf man ruhig einmal optimistisch dem Motto folgen "Trage den Sieg in deinem Herzen, dann wird das Universum dir folgen".
Oder: Möge die Macht der Warmings mit uns sein. Immer. 😉
Und möge die dunkle, kalte Nachtseite über die sonnenfetischistischen Jedi siegen so wie hier:

Artikel zum Thema

• Kaltwetter.de zu Warmings: Minor und Major Warming: Warum Wärme für Winter in Europa sorgen kann.
• Kaltwetter.de zum Polarwirbel: Die klimakatastrophische Midgardschlange kommt!
• Kaltwetter.de zum Polarwirbel und Warmings: Eine Frage des Puddings: Was genau ist der Polarwirbel?

• Definition SSW: Amy H. Butler, Defining Sudden Stratospheric Warmings, Boulder/Colorado 2015 (https://doi.org/10.1175/BAMS-D-13-00173.1).
• SSW und Winter: Pauline Maury et al., Characteristics of stratospheric warming events during Northern winter, 2016 (https://doi.org/10.1002/2015JD024226).
• Vereinfachte Erklärung Major Warming von Sini: Was ist ein Major Warming?




Haben Sie Informationen oder Gefühle beim Lesen mitgenommen? Dann würde ich mich nach dem Nehmen über ein Geben sehr freuen. Danke!