Pervertierte Natur: Eine satirische Wanderung am Kühkopf

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Verzweiflung vor der
Verzweiflung vor der "Schleimwand" am Kühkopf: Dieses Gebiet ist nichts für subtile Ästheten, nichts für zartbesaitete Seelen!

Wandern - das ist wie eine Pilgerung zurück zu den Urgründen des Menschen, im Einswerden mit der Natur. Nicht im sofetischen Rudelwandern natürlich, sondern bevorzugt allein und allenfalls mit einem tierischen Begleiter und ausnahmsweise auch einmal zu zweit.
Gerade in der Solowanderung wird der Gang in die Natur zu einer Gehmeditation. Fernab der Schubladenbezeichnungen erkannter Dinge löst sich der Geist erst allmählich auf und wirds eins mit der Umgebung, wo es keine Namen mehr gibt. Solche Fähigkeiten sind nicht jedem gegeben, aber es gibt kaum etwas Schlimmeres als Afterwanderer, die ausschließlich in die Natur gehen, um jedem ihr Stammtischwissen über Bäume, Sträucher und Jägerromantik aufzubürden.
Wahres Wandern ist eine heilige Handlung ohne sie auf einen Altar zu heben, sondern indem man rücksichtsvoll und still Teil der Natur wird, aus der wir alle kommen und deren Teil wir sind, auch wenn wir dies meist vergessen.

Und so erinnern wir uns an Wanderungen zu heiligen, majestätischen Gipfeln wie dem Altkönig oder zur Weißen Mauer. Oder zu den dunklen Geheimnissen des Odenwalds beim Hexenritualplatz der Magnetsteine. Kommen wir nun jedoch zu etwas völlig anderem!

Nämlich der ...

ERKUNDUNG DES KÜHKOPFS/KNOBLOCHSAUE

(infernalische Frauenschreie ertönen im Hintergrund wie in einem klassischen B-Horrorfilm)

Ich wollte heute nicht so weit fahren und dachte mir "Fahr doch mal zum Kühkopf, so schlimm wie das Ofenhessenloch im Mönchbruch wirds schon nicht sein. Ich fuhr also und es wurde schlimmer... mein treuer Hund Tom begleitete mich als Zeuge.

Zombiefilme - DIE passende Einstimmung für den Kühkopf. Sie sehen nichts? Dann: Hinweis.

Kühkopf - beinahe ein Schimpfwort

Für alle Hessenunkundigen: Der "Kühkopf" ist eine einstige Halbinsel am Rhein, die Königsgebiet war. Inzwischen wurde sie abgetrennt (die Insel, nicht der König) und bildet eine Insel im Rhein und zwar eine sehr große.
Ich habe mich immer gewundert, warum dieser unsägliche Name "Kühkopf" Eingang gefunden hat, immerhin sollte es ja eigentlich "Königskopf" heißen. Die Wanderung zeigte letztlich, um das vorwegzunehmen, folgende Erkenntnis: Stellen wir uns einmal eine Kuh auf der Weide vor, die an den Zaun heranlatscht und einen frontal anschaut.
Seht ihr im Geiste diesen traurig-dämlichen Blick? Und wie eine lange, widerliche Zunge einem Aal gleich aus dem Maul kommt und auf unsägliche Weise herumspeichelt und dabei aussieht, als würde ein ganz anderer Körperteil weißliche Flüssigkeit absondern?
Damit haben wir den Charakter des "Kühkopfs" recht gut umrissen, wenngleich er oft besser mit den biologischen Absonderungen am hinteren Teil einer Kuh verglichen werden könnte. Eine Namensänderung böte sich hier dringend an, auch als Warnung an Außenstehende.

"Kühkopf" ist somit quasi der Bruder im Geiste von odenwäldlerischen Rimdidim-Bezeichnungsperversionen: Statt "Königskopf" richtig aussprechen zu können, haben kartoffelmundfaulige Hessen daraus "Kühkopf" genuschelt.
Mit anderen Worten: Wenn ich dieser heutigen Wanderung eine Note geben würde im Vergleich mit Heiligkeiten im Taunus, dann wäre es eine glatte 6 und selbst das wäre noch geschönt. Wenn man es mit einer drögen Wanderung im Nichts des Odenwalds vergleicht, dann vergeben wir ... auch eine glatte 6. Um es zu veranschaulichen: Egal ob man sich in Rüsselsheim oder sich viele Kilometer weiter im absurden Kitzingen befindet - die Entfernung zu Island und damit zur Kälteheiligkeit ist von beiden Orten aus nahezu identisch.
Genauso verhält es sich mit der Antiästhetik des Kühkopfes: Sie ist so konkurrenzlos tief in der Qualität, dass kaum etwas anderes daran heranreicht.

Das bringt uns zu dem Zusatzbegriff "Knoblochsaue", der oft zusammen mit dem Kühkopf als "Kühkopf-Knoblochsaue" auftritt. Wieder so ein Wort, bei dem man stutzt, weil es einfach falsch klingt. Aber das täuscht! Während KnobLAUCH ein Gewürz ist, das Speisen sehr gut verfeinert und zur Vampirabwehr (in regionalen Abgründen von Ofenhessen sehr wichtig!) geeignet ist, ist ein KNOBLOCH ein gegrabenes Loch, in dem der zur Vampirabwehr nicht mehr geeignete, faulige Knoblauch entsorgt wird und in Ruhe vor sich hingammeln kann.
Auch damit ist der Charakter des Kühkopfs-Gebiet Knoblochsaue gut umrissen!

Letztlich ist das Wort "Aue" ja auch nur die Abkürzung für (A)bgrund (U)nfassbaren (E)kels. Ein morastiges Loch verfaulender Pflanzen und ein pervertierter Genpool zur Entstehung von Mutanten. Ja, auch damit ist der Charakter des Kühkopf-Gebiets sehr schön umrissen.

Nun ja, manchmal muss man sich durch Abgründe der Hässlichkeit wühlen, damit man sich der großen Heiligkeiten im Taunus wieder bewusst wird, gelle 😉

Teil 1: Vorbei an den Pestmisteln

Der Rhein, genauer Altrhein - die begradigte Version des sofetischen Pissflusses gleich zu Beginn des Kühkopfs. Das kann ja heiter werden!
Der Rhein, genauer Altrhein - die begradigte Version des sofetischen Pissflusses gleich zu Beginn des Kühkopfs. Das kann ja heiter werden!

Alles beginnt wie ein Pars pro Toto der gesamten Wandertour: Auf den ersten Blick könnte man denken, es handele sich um die Fäkalienrinne des örtlichen Klärwerks. Aber nein. Das ist der Altrhein. Ein dröges, morastiges Pissgewässer. Ich mag Flüsse eh nicht. Bäche ja, Flüsse nein. Und für Unkundige: Der Rhein ist der Sofetenfluss schlechthin. Dort wo das Hitzeloch ist im Rheingau, wo die Loreley sich sofetisch im Frankfurter Mädchensyndrom sonnt und die sonnenaffenpilgernden Sofeten hineinpinkeln, dort ist der Rhein.
Der Altrhein am Kühkopf ist lediglich die verkommene Morastvariante - oder in sofetischen Worten: "romantisch".

Wenn die Form den Inhalt bestimmt und beides miteinander harmoniert: Hintern und Kühkopf.
Wenn die Form den Inhalt bestimmt und beides miteinander harmoniert: Hintern und Kühkopf.

Es folgt ein paar Schritte weiter der Kühkopf in der Kartendarstellung. Viel besser passt eigentlich die Assoziation mit einem genetisch deformierten Hintern, die sofort ins Auge springt.
Für einige bange Sekunden ertönt von irgendwoher eine Melodie, die an Alfred Hitchcocks "Psycho" erinnert in der Duschszene und ich bin beinahe geneigt, mich umzudrehen und wieder zum Auto zurückzugehen. Hätte ich es nur gemacht!

Die ersten Schritte führen mich in eine Gegend, die den Charme eines Truppenübungsplatzes ausströmt. Das geht ja noch! Ich hatte schlimmeres befürchtet.
Und es kamn auch schlimmer: Seltsame Eiterblasen an Bäumen fallen mir auf. Und begleiten mich als optischer Ekel während der gesamten Wanderung. Im Delirium aus Sonne* und Morast stelle ich mir vor, dass es sich nicht um Misteln, sondern um schwärende Beulen ähnlich der Pest im Mittelalter handelt. Sie wachsen, fangen an zu pulsieren und zu eitern, dann platzen sie und ejakulieren schwarzes Gift, das zu Boden spritzt, bis die Bäume an ihrer eigenen Pestkotze vergehen.
Eine schöne Geschichte, die zum Kühkopf passen würde ...

Zeichen der allgegenwärtigen Verwesung: Parasitäre Pestmisteln verschandeln die Bäume, die noch halbwegs normal aussehen in Wuchs und Form.
Zeichen der allgegenwärtigen Verwesung: Parasitäre Pestmisteln verschandeln die Bäume, die noch halbwegs normal aussehen in Wuchs und Form.
Surreales Bild: Ostfrieslanddeich am Kühkopf. Ist es Hohn? Ist es eine Halluzination?
Surreales Bild: Ostfrieslanddeich am Kühkopf. Ist es Hohn? Ist es eine Halluzination?

Der Blick auf die andere Wegesseite endet im Schock: Ein Deich?? Ist es eine Halluzination, weil sich meine Seele mitten im Horror des Kühkopfes ins heilige Ostfriesland wünscht?
Nein, es ist ein Deich zum Schutz vor Hochwasser des Rheins. Es wirkt ... blasphemisch. Deiche verbinde ich natürlich mit Ostfriesland. Aber das hier ist nicht das heilige Ostfriesland. Ooooh nein, das ist es nicht. Beileibe nicht. Nachdem ich ein paar Mal wütend und schreiend den Damm rauf und runtergehetzt bin, ging's mir besser.
Bis angesichts der elend strahlenden Plasmabombe am Himmel mich eine Vision überkommt: Kühkopf im Sommer (sprich April bis September)! Das pure Grauen. Im Sommer wäre ich bereits vor dem Deich an diesem Ort wie im mückenverseuchten, ofenhessischen Mönchsbruch von Mücken gefressen worden analog zu Piranhaverhalten im Wasser: Man geht in die Mückenwolke hinein, verschwindet, Schreie ertönen, etwas rieselt herunter, dann geben die Wolken einen wieder frei und es klappern blanke Knochen zu Boden.
Insofern: Nein, im Sommer gehe ich hier nicht hin. Ansonsten natürlich auch nicht mehr 😛 Es gibt Orte, die besucht man einmal und nie wieder. Die Müllkippe, den Friedhof und ... den Kühkopf.

Tom hingegen fand die Wanderung durchaus angenehm. Wenigstens einer, der eine Art von positiven Empfindungen an diesem Ort unnennbaren Ofenhessengrauens produzieren konnte!
Derweil stürzten sich erste Bäume am Wegesrand offenbar in den Selbstmord. Ich kann es verstehen. Wenn ich Baum wäre, würde ich lieber in Tschernobyl stehen als hier.

Das kennen wir bereits: Wuchernde Pestblasenbäume. Überhaupt ist hier fast alles morphologisch degeneriert und tritt immerzu in Massen auf. Wie Heuschreckenschwärme aus biblischen Apokalypsen.

Amorphe Verseuchung ist im Kühkopf eine der optischen Pseudoattraktionen!
Amorphe Verseuchung ist im Kühkopf eine der optischen Pseudoattraktionen!
In der Kühkopf-Zone der Surrealität: Selbst die Schatten sind auf seltsame Weise krankhaft verzerrt.
In der Kühkopf-Zone der Surrealität: Selbst die Schatten sind auf seltsame Weise krankhaft verzerrt.

Selbst die Schatten sind hier falsch. Alles ist hier degenerativ und verzerrend, unnatürlich.
Und natürlich: Sonne*! Angekündigt war 75% Bedeckung bei Meteoblue. Was war? 0% Bedeckung, 100% Plasmaseuche. Immerhin hat das die Vampire vertrieben, die hier wohl sonst aus verrotteten Hütten kriechen.
Die Pfütze rechts oben im Bild ist übrigens kein Wasser - ich musste mich nach zu viel externen Ekelreizen erbrechen und habe versucht, das ganze mit Urin unkenntlich zu machen und gleichzeitig überdeutlich damit meine Verachtung für die Gegend nachdrücklich zu äußern.

Verzweifelt versucht man, isolierte Momente der Normalität zu fokussieren. Erinnerungen an Baumlektionen im wundervollen Spessart werden wach.

Wiltrud, die schizphrene Eiche im Kühkopf.
Wiltrud, die schizphrene Eiche im Kühkopf.

Meine Freunde helfen mir bei der Einordnung:

Michael: "Das ist Wiltrud. Wiltrud ist der erste Baum im Raum Hessen gewesen der eine Schizophrenie diagnostiziert bekommen hat. Wiltrud glaubt doch tatsächlich, sie hätte drei Persönlichkeiten die alle ihren eigenen Stamm haben."

Stefan: "Ja, sollte eine Eiche sein, wenngleich - wie Michael richtig sagt - eine schizophrene. Die hat bestimmt zudem eine generalisierte Angststörung, weil sie da so überhaupt nicht in die Gegend passt und leider nicht umziehen kann."

Gut, dass wir das jetzt seriös geklärt haben.

Informationsschilder versuchen, das Grauen mit rhetorischer Gehirnwäsche umzudeuten. Klappt in den meisten Fällen wohl auch.
Informationsschilder versuchen, das Grauen mit rhetorischer Gehirnwäsche umzudeuten. Klappt in den meisten Fällen wohl auch.

Manipulierende Informationsschilder sagen nur die halbe Wahrheit.
Wald auf dem Grund des Rheins. Hört sich idyllisch an. Meint aber: Normalen Wald gibt es hier nicht! Der Wald hier sieht aus, als würde er unter Wasser wachsen, halb verfault und doch nicht sterbend. Untot verwandelt sich normales Holz in grün-braunen Schleim in diesem Knobloch-Morast von Aue ...

Stefan kommentiert dazu: "Alleine den Dreck dort 'Wald' zu nennen, ist eine moralische Rechtfertigung, um die ganze Gegend in Schutt und Asche zu legen."
Man merkt, er kommt aus dem heiligen Taunus 😉

Schatzinsel. So ungefähr das letzte Wort, was ich mit dem Kühhkopf assoziieren würde. Es sei denn, man bezeichnet einen kompakten Haufen Dung als biologischen Schatz. Aber ich bin doch kein Mistkäfer!

Das eigentlich harmlose Wort "Schatzinsel" erzeugt am Kühkopf Vorstellungen von namenlosem Grauen ...
Das eigentlich harmlose Wort "Schatzinsel" erzeugt am Kühkopf Vorstellungen von namenlosem Grauen ...
Sofetenbank in Linie mit dem gleißenden Todesstern. Im Treibhausgashalbjahr April - September ergänzt der Kundige hier UV-tumoreske Sofeten und Mückenschwärme so groß wie Sternenzerstörer.
Sofetenbank in Linie mit dem gleißenden Todesstern. Im Treibhausgashalbjahr April - September ergänzt der Kundige hier UV-tumoreske Sofeten und Mückenschwärme so groß wie Sternenzerstörer.

Was wie in ganz Deutschland auffällt: Überall finden sich Sofetenbänke! Mitten in der dreimal verfluchten blendenden Sonne*. Schnell weg, nur weg, weg, weg, weg! In anderen Ländern stellt man Bänke im Schatten auf. Und mit dem Rücken zur Phosphorbombe am Himmel. Kluges Ausland!

Es fehlt nicht viel an Fantasie, um sich vorzustellen, wie sich hier im Treibhausgashalbjahr bei 40 Grad in der Sonne* Sofeten braten und "Was für eine schöne Natur!"-Dummsinn faseln, während sie von Myriaden Mücken bei lebendigem Leib leergesaugt werden und die Dürre erste Flächen in Brand setzt.

Noch eine Baumlektion und ein Verschnaufen zwischen Spießruten aus sofetischen Schmerzstellen und örtlichen Konzentrationen des Ekels. Zürgelbaum. Ist das ofenhessisch für "Würgen"? Dann würde es immerhin passen. Der Baum selbst sieht aus, als hätte er eine Hautkrankheit. Alles normal hier.

Teil 2: Verloren im verschleimten Sumpf

Unverhoffter Fund klassischer Selbstberuhigungstechnik, der den weiteren Gang durch das Schleimgolgatha des Kühkopfes überhaupt erträglich machte.
Unverhoffter Fund klassischer Selbstberuhigungstechnik, der den weiteren Gang durch das Schleimgolgatha des Kühkopfes überhaupt erträglich machte.

Tom und ich gelangten nun in einen anderen Bereich des Kühkopfes. Und wer dachte, es muss ja nun endlich besser werden, der sieht sich getäuscht. Im Gegenteil: Es kam alles nur noch schlimmer! Immerhin muss man dem Kühkopf zugute halten, dass er es auf wahrlich unnachahmliche Weise schafft, vielfältigste Variationen organischen Brechreizes optisch darzustellen und hervorzurufen.

Gleich zu Beginn dieses Abschnitts finden wir wie im Odenwald und im Taunus sofetische Wegesrandgaben auch hier. Nicht wie so oft ein Schal oder ein Handschuh als Schutz vor mordenden Temperaturen unter 40 Grad, sondern ein Schnuller. Ein Mittel zur Beruhigung? Das ist sogar für Nichtsofeten hier empfehlenswert! Fortan war ich dann nuckelnd unterwegs und konnte nur so die knapp 12 km bewältigen. Am schlimmsten war, dass keiner der zombiesken Ofenhessen, die mir begegnet sind, auf den ungewöhnlichen Anblick reagiert haben.

Die folgenden Anblicke ließen erahnen, dass der Schnuller nicht zufällig an jenem Baum hing. Es wurde nun grausam. Die folgenden Bilder enthalten sensibles Material und sind für zartbesaitete Seelen nicht zu empfehlen: Schleim. Verrottende Pflanzen. Pilzüberwucherte, unnatürliche Bäume. Mit einem Wort: Kühkopf/Knoblochsaue!

"Der Schleimpfad". Nein, das ist keine perverse Kunst, sondern Realität einer degenerierten Afternatur!
"Der Schleimpfad". Nein, das ist keine perverse Kunst, sondern Realität einer degenerierten Afternatur!
Zwischen untotem Leben und abnormen Tierlauten: Der Altrhein.
Zwischen untotem Leben und abnormen Tierlauten: Der Altrhein.

Eine Vampirhütte (links), die gelbe Pestsau (oben) und schlammiger Morast (vorne). Im Hintergrund - das ist der "Altrhein" - in Wirklichkeit eine schlammige Kloake, die schleimig und trüb wie die Ursuppe aussieht, in der das Leben entstand. Und tatsächlich hört man in der Ferne dauernd Tiergeräusche. Nicht etwa zurückhaltende, leise, sondern unnatürlich laute, wie hier alles überzogen und verzerrt ist.
Die Geräusche erinnern an ranzige Fettlappen, die laut aneinanderklatschen während dazu jemand hysterisch gackert. Was aus solchen degenerierten Paarungsobszönitäten entsteht, ist sicher nur bedingt lebensfähig.

Außer Kontrolle geratener Efeukrebs verdaut einen Baum bei lebendigem Leibe ...
Außer Kontrolle geratener Efeukrebs verdaut einen Baum bei lebendigem Leibe ...

Ja, die Tierwelt am Kühkopf ist erstaunlich. Wo sonst der Genpool einer sauberen Klinik mit dem Ziel der Erschaffung besserer Lebensformen gleicht, gibt es hier nur versaute Schlammcatchkämpfe in bakterienverseuchten morastigen Tümpeln. Einen Schwan, der sich hierher verirrt hatte, konnte ich beobachten, wie er sich mit Grausen abwandte und in den Althrein erbrach. Armes Tier.

Es ist Dezember, aber hier sind Bäume immer noch grün. Manchmal weil sich das Holz in Schleim verwandelt hat, manchmal weil wir hier Efeu sich wie Krebs ausgebreitet hat und den Baum bei lebendigem Leibe verdaut. "Leben" am Kühkopf ...

Leben entsteht hier an allen Ecken und Enden. Aber niemals auf normale Weise, sondern immer pervertiert und grauenhaft unnatürlich ...
Leben entsteht hier an allen Ecken und Enden. Aber niemals auf normale Weise, sondern immer pervertiert und grauenhaft unnatürlich ...

Knallschoten. Das kennt man noch als Kind, gell?
Aber die passen hierhin wie die Faust aufs Auge! Leichenblasse, larvenähnliche schwärende Schoten, die auf dem Boden zerplatzen mit einem Geräusch, wie eine Kuh ihren Darm platschend entleert. Zurück bleibt eine weißliche Masse wie geronnenes Eiweiß, das an ganz andere Körperteile und deren Emissionen erinnert ...

Man wagt kaum sich vorzustellen, was aus den madenähnlich fortkriechenden Samen im Halbdunkel des Schleimwaldes entstehen wird ...

Einige Schritte später stockt der Schritt und gleichsam der Atem, denn man erblickt: Die legendäre "Schleimwand" aus von grünem Schleim nicht zu unterscheidenden Pflanzenmassen. Logischerweise als Sinnbild für die Perversion namens Kühkopf auch unser Titelbild des Artikels samt einer passenden Darstellung der empfundenen Gefühle. Ich bin dankbar, dass ich nicht im Dunkeln hier vorbeirennen muss. Der Gedanke, von Schlingpflanzen gepackt und dann allmählich verdaut und Bestandteil der Schleimwand zu werden, ist an Horror kaum zu ertragen.

Symbolisch für den gesamten Kühkopf: Wo andere Naturräume lichte Hecken und Wälder aufweisen, verdunkelt hier die "Schleimwand" die Kühkopfperversion eines Waldes und lässt nur noch Entsetzen zurück ...
Symbolisch für den gesamten Kühkopf: Wo andere Naturräume lichte Hecken und Wälder aufweisen, verdunkelt hier die "Schleimwand" die Kühkopfperversion eines Waldes und lässt nur noch Entsetzen zurück ...

Solche Szenen wie die Schleimwand sind hier oft zu sehen. Unförmige Pflanzen, die sich gegenseitig ersticken und den Morast bereichern. Zartbesaitete Seelen sollten den Kühkopf besser nicht betreten ... Es scheint beinahe, als habe sich hier ein seelisch unheilbar kranker Gestalter in einem Synonym eines epileptischen Anfalls berserkerhaft ausgetobt.

Der Blick und die Ahnung ... Stätten unfassbaren Grauens am Kühkopf.
Der Blick und die Ahnung ... Stätten unfassbaren Grauens am Kühkopf.

Tom bestaunt eine Folteranlage, die sich aus dem Dschungel schält. Wen mag man hier gerichtet haben? Was haben die mutierten Bewohner des Kühkopfes angestellt? Immerhin kann man unten ein Blutauffangbecken erkennen. Oder war es der Ort von Schlachtungen aus unnennbaren kannibalistischen Gründen? Nickend gehe ich an der Anlage vorbei. Mein Gefühl sagt, dass das die Wahrheit sein muss an diesem von Gott verfluchten Ort.

Kurz darauf werde ich bestätigt. Eine weitere Schlachtanlage mit Nussknackervorrichtung für Schädel oder zum Entkernen eines Menschen drängt sich horrorexhibitionistisch auf und wird die Seele noch viele Jahre in traumquälenden Nächten lange foltern.

Entkernungsanlage für Menschen. Wieso Horrorfilme schauen, wenn man den Kühkopf besuchen kann?
Entkernungsanlage für Menschen. Wieso Horrorfilme schauen, wenn man den Kühkopf besuchen kann?
Was für normale Menschen ein gottverfluchter Morasttümpel ist, das erscheint dem gemeinen Sofeten als perfekter Badesee, wo Mutanten unter sich weilen.
Was für normale Menschen ein gottverfluchter Morasttümpel ist, das erscheint dem gemeinen Sofeten als perfekter Badesee, wo Mutanten unter sich weilen.

Nach dem Horror folgt wieder die Ekelidylle: Ab und zu sieht man nämlich Kloaken, die sich wunderbar als typische Badeseen für Sofeten (was ist das?) eignen. Allerdings muss man annehmen, dass deformierte Amphibien mit abstrusem Wachstum jederzeit herauskriechen könnten auf der Suche nach Nahrung. Was soll's? Gleich und gleich gesellt sich gern.

Wozu braucht man nda noch Horrorfilme wie "The Walking Dead*"? Man kann auch einfach durch die Knoblochsaue wandern 😀

Teil 3: Von Borkenkäfermutanten und massakrierten Pferden

Surrealistische "Informationstafeln" künden mehr von den Fantasien der Einheimischen als von der grausamen Realität des Kühkopfs als ungewollter "Bodyfarm".
Surrealistische "Informationstafeln" künden mehr von den Fantasien der Einheimischen als von der grausamen Realität des Kühkopfs als ungewollter "Bodyfarm".

Die Wanderung durch das Grauen will einfach kein Ende nehmen, ich komme mir mittlerweile vor wie von Außerirdischen auf einen anderen Planeten entführt und in ein Labyrinth aus Dingen gesperrt, die nicht sein dürfen.

Endlich komme ich aus dem Schleimwald-Abschnitt heraus und schaue hohnprustend auf ein Informationsschild. Das Märchenschild offenbart die Fantasien der Einheimischen: "Vom Acker zum Auenwald". Da fehlt der zweite Schritt aber offensichtlich noch ...

Sagen wir lieber so: Die Äcker, wo laut Text Rüben, Weizen, Kartoffeln und Mais angebaut wurden, sind nach wie vor da. Allerdings verrotten alle Früchte langsam vor sich hin und stinken den Himmel voll.

Kennt Ihr diese Waldgebiete, in denen aus wissenschaftlichen Gründen Leichen deponiert werden, um deren Verfallsstadien zu studieren? Sogenannte "body farms". Genau darum handelt es sich auch beim Kühkopf! Hier werden die Verfallsstadien von vielen Pflanzen und Früchten und Tieren studiert. Wenn auch eher ungewollt ...

ACHTUNG BORKENKÄFERMUTANTEN!

Mutantenpopulationen wie der Borkenkäfermutant am Kühkopf können dem unbedarften Wanderer sogar gefährlich werden!
Mutantenpopulationen wie der Borkenkäfermutant am Kühkopf können dem unbedarften Wanderer sogar gefährlich werden!

Schilder weisen darauf hin, dass hier mittlerweile bei unsäglichen Vorgängen entstandene Borkenkäfermutanten mit offensichtlichem Riesenwachstum ihr Unwesen treiben (Bilddarstellung im Maßstab 1:2).

Sie sind langsam, aber ihre Jagdtechnik ist genial: Sie legen sich im Unterholz auf die Lauer und schneiden unschuldigen Wanderern in Knöchelhöhe die Füße ab. Das Opfer wird dann schreiend und verblutend in den Morast gezogen, wo es schnell verwest und sich in einen ähnlichen Schleim wie die Pflanzen verwandelt. Diesen kann der Borkenkäfermutant (zahnlos!) dann lutschen.

Schaudernd hasten wir weiter. Glücklicherweise brechen wir bei der nächsten "Informationstafel" einmal mehr in schallendes Gelächter aus: "Gewässer ohne Wasser". Ein Schild der Kategorie "Schilder, die es nur in Ofenhessen gibt".

Die touristische Marketingabteilung des Kühkopfes mit einem preisgekrönten "Informations"-Schild mit der skurrilsten, aber für Ofenhessen zutreffendsten Feststellung des Jahres.
Die touristische Marketingabteilung des Kühkopfes mit einem preisgekrönten "Informations"-Schild mit der skurrilsten, aber für Ofenhessen zutreffendsten Feststellung des Jahres.
Der an Auswurf erinnernde Schleimwald wird nun abgelöst durch eine sich erbrechende Ebene.
Der an Auswurf erinnernde Schleimwald wird nun abgelöst durch eine sich erbrechende Ebene.

Abseits des Schleimdschungels erbricht sich der Kühkopf nun in weite Ebenen. Immerhin hat die Gegend auch einige Vorteile. Man sieht hier genug Platz für eine umfangreiche Hinrichtungsstätte von Sofeten. Oder auch für eine Ausweitung der oben erwähnten Bodyfarm.

Der Kenner bemerkt unten rechts eine weitere der gefühlt 1000 sofetischen Sonnenbänke. Man könnte meinen, dass in Deutschland nur anthropoide Rosinen leben. Denn welcher normale Mensch setzt sich mitten in die grelle Sonne* und brät seine Neuronen zu Tode und kultiviert im besten Fall seinen Hautkrebs?

Kühkopf: Der Ort, wo der historisch belastete Begriff "entartete Kunst" endlich einen moralisch gefälligen und überaus zutreffenden Sinn ergibt!
Kühkopf: Der Ort, wo der historisch belastete Begriff "entartete Kunst" endlich einen moralisch gefälligen und überaus zutreffenden Sinn ergibt!

Am Ende der Tour wartet groteske Kunst auf den schockierten Besucher. Immerhin: Offenbar hat man hier ein Gespür für die eine dem Kühkopf angemessene Darstellungsform!
Diese deformierte Skulptur drückt aus, was die meisten wohl nicht auszusprechen wagen: Die ganze Gegend ist ein morphologisch durch und durch degenerierter und pervertierter Ort unfassbarer Scheußlichkeiten.

Die Skulptur wirkt wie ein Pferd, das geköpft und quer zum Bauch mit der Kettensäge geteilt wurde. Die vorderen Beine wurden ihm gebrochen und die hinteren mit Säure übergossen - was eine sehr gute Darstellung der Lebensweise von mutierten Kreaturen am Kühkopf sein dürfte! Was die hier entstehenden Kreaturen durchleben müssen, dauert jedoch viel länger in den genetischen Qualen als eine solche Folterbehandlung.

Während der Besucher im Stakkato der Schockmomente weitertaumelt, darf er sich am nächsten Kühkopf-Märchenschild erholen. Man streiche natürlich den ersten Halbsatz!

Ein weiteres Beispiel der Halluzinationen der Touristikabteilung am Kühkopf: Im Dürreland Ofenhessen stimmt der zweite Halbsatz durchaus, der erste fällt in den Bereich von Märchen.
Ein weiteres Beispiel der Halluzinationen der Touristikabteilung am Kühkopf: Im Dürreland Ofenhessen stimmt der zweite Halbsatz durchaus, der erste fällt in den Bereich von Märchen.

Und hier sehen wir auch, warum: Pegelhöchststände mit weit zurückreichenden Jahren. Für die Zukunft in der klimatischen Katastrophe der Welt kann man getrost die Latte mindestens halbieren. Am Kühkopf sind solche Erkenntnisse trotz verpilzter und verschleimter Wälder aus Körperflüssigkeiten noch nicht angekommen!

Pegelstandsanzeige für Wasser am Kühkopf. Immerhin: Die Jahresangaben stammen nicht aus Zeiten vor Christus! Aber es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Distanz zu solchen Pegelständen genauso weit sein wird in der Klimakatastrophe.
Pegelstandsanzeige für Wasser am Kühkopf. Immerhin: Die Jahresangaben stammen nicht aus Zeiten vor Christus! Aber es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Distanz zu solchen Pegelständen genauso weit sein wird in der Klimakatastrophe.

Nachdenklich wandern wir weiter. Und schrecken auf, als uns hysterische Schreie aus der Ferne schockieren, obwohl wir solcherlei hier seit dem Mutantenleben am Altrhein eigentlich gewöhnt sein müssten.

Gutshof Guntersblum. Der blumige Name täuscht nicht darüber hinweg, dass es sich um ein eher rumänisches Gebäude mit untoten Hybriden handeln muss ...
Gutshof Guntersblum. Der blumige Name täuscht nicht darüber hinweg, dass es sich um ein eher rumänisches Gebäude mit untoten Hybriden handeln muss ...

Wir stehen vor dem Gutshof Guntersblum. Mit Blumen hat der nichts mehr zu tun. Und Gunter ist wohl eher ein aus Transsilvanien stammendes Wesen wenn man sich das näher überlegt. Ob in dem Storchennest auf dem Dach immer noch dreiköpfige Embryonen hysterisch kreischen? Es klang zumindest so.

Vor dem Untotengebäude erwartet uns dann wieder ein künstlerischer Leckerbissen des Kühkopfes, den man sogleich liebend gerne wieder ausspucken würde.

Selbstdarstellung der Einheimischen am Kühkopf?
Selbstdarstellung der Einheimischen am Kühkopf?

Es gibt ja diese archäologischen Fundstücke aus grauer Vorzeit, bei denen anthropomorphe Holzskultpuren mehr Angst als Bewunderung erwecken. Die Einheimischen scheinen sich seitdem nicht weiterentwickelt zu haben und eifern den Frühstadien menschlicher Kunst mit diesen verformten Gestalten nach. Vielleicht handelt es sich aber auch bei diesen "Homunkulusstatuen" um eine originalgetreue Darstellung der Einheimischen, wie sie mittlerweile wirklich aussehen - im Gutshof Guntersblum ...

Neben den wie eine Mahnung drohenden Homunkulusfiguren tauchen plötzlich Baumkundelektionen auf!
Als ich die dazugehörigen pilzüberwucherten, verkrüppelten und bis ins Unerträgliche deformierten Bäume dazu sah, wusste ich plötzlich:

Zeichen einer illusionären Hoffnung: Erinnerungsschilder, wie echte Bäume aussehen.
Zeichen einer illusionären Hoffnung: Erinnerungsschilder, wie echte Bäume aussehen.

Es handelt sich um Schilder, damit man hier nicht vergisst, wie ECHTE Bäume aussehen!

So viel Klugheit hätte ich den Deformierten gar nicht mehr zugetraut. Aber vermutlich ist es nur eine Maßnahme der Stadt, die die Hoffnung auf eine Umkehr der pervertierten Evolution hier nicht aufgeben will. Die Strategie deutet jedoch darauf hin, dass man es dem Zufall überlässt und im Grunde mit keinen Erfolgen mehr rechnet. Gewiss nicht zu Unrecht.

Der Abschluss der Tour bringt wieder einen der typischen Momente, wo man die Hände verzweifelt vor das Gesicht schlägt: Eine sofetische Ananasskulptur begrüßt sofetische Wanderer.

Sofetisches Idiotensymbol, das pars pro toto für den gesamten Kühkopf steht: Die Ananasskulptur.
Sofetisches Idiotensymbol, das pars pro toto für den gesamten Kühkopf steht: Die Ananasskulptur.

Vermutlich verwandelt sich die Aue hier im Sommer in einen mückenverseuchten Dschungel, gegen den der Mönchbruch mit seinen berüchtigten Mückenwolken, die Menschen wie Piranhas fressen, wie ein botanischer Garten wirkt. Mit anderen Worten: Genau das, was der deutsche Sofet als "paradiesisch" und "Natur pur" bezeichnet.
Die Tour endet somit mit einem Fanal sofetischer Blödheit, wie es symbolisch nicht passender sein könnte und darf sinnbildlich für den gesamten Kühkopf stehen 😉

Ein Trost für regionale Patrioten

Unter normalen Umständen hätte ich diese Wanderung überhaupt nicht als Bericht ausführlich kommentiert. Ursprünglich war es eine Wanderung, die ich unternommen hatte, da sie nicht so weit entfernt liegt wie meine Hauptwandergebiete im Taunus, im Spessart und im Odenwald.
Während der Wanderung selbst bemerkte ich, wie ich im Geiste den empfundenen Abscheu der Gegend in Satire umdeutete und mit einem Grinsen durch die Gegend lief statt zutiefst depressiv umzukehren. Das lehrte mich, dass es durchaus Sinn macht, auch einmal grauenerregende Gebiete zu durchwandern: Zum Einen erweitert man sein potentielles Wandergebiet, zum Zweiten lehren erst solche "Wandermöhren", wie wertvoll zutiefst heilige Gebiete wie der Taunus sind und zum Dritten kann die satirische Interpretation äußerst amüsant sein.

Apropos. Wer bis jetzt es noch nicht gemerkt haben sollte: Ein Großteil der Texte dieses Artikels ist satirischer Natur und damit auch zutiefst subjektiv und zudem bewusst fehlinterpretiert und verzerrend. Es versteht sich von selbst, dass der rein objektive Wert von Auen in Sachen Natur unbestritten ist. Und dass der Kühkopf im Dezember naturgemäß grau und fad aussieht, ist nun wirklich kein Geheimnis. Aber wer verpflichtet einen, in dröger Ausrichtung eines öden Biologieprofessors alles nur objektiv traumhaft zu empfinden? Die meisten "Normalos" verfügen weder über die Bildung noch über die intellektuelle Kreativität, über die Grenzen eines meinungslosen Konformismus hinauszudenken und öden mit Apotheosen des unreflektierten Positivismus mich schon seit der Kindheit an.

Für mich sind solche Gegenden wie der Kühkopf hingegen aus verschiedensten Gründen weder optisch noch klimatisch zu ertragen.
Wer darüber nicht lachen kann: Mir völlig wurscht. Entweder muss so jemand seinen Humor mit der Kneifzange suchen und benötigt dabei die Hilfe seines verbeamteten Humorberaters oder er hat in seiner Erziehung durch seine Eltern oder in seiner eigenen den wichtigsten Aspekt im Leben nicht erlernt: Humor zu verstehen und zu leben. Ich könnte jedenfalls auch über eine Gegendarstellung in sofetischer Ausrichtung herzlich lachen, solange sie über brachiale Pointen und gute Rhetorik verfügt.

Die Wanderung am Kühkopf war somit alles andere als unwichtig. Neben der körperlichen Betätigung hat sie mir die Idee in den Kopf gesetzt, bewusst "Wandermöhren" zu absolvieren. Ich bin gespannt, zu welchen "Satirewanderungen" mich diese Idee noch führen wird ...




Haben Sie Mitleid? Dann spenden Sie doch bitte für die erlittene Kühkopferfahrung etwas Schmerzensgeld. Danke!

Bereit für Gewitter und Regen? Sie sehen nichts? Dann: Hinweis.