Das Polarwirbeleichhörnchen bringt den Teilherbst

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Hoffnung in der Klimakatastrophe: Das Polarwirbeleichhörnchen schenkt uns Teilherbst!
Hoffnung in der Klimakatastrophe: Das Polarwirbeleichhörnchen schenkt uns Teilherbst!

Zombiefichten stehen wie glotzende skelettierte Abbilder ihrer Vergangenheit am Waldesrand und starren vorwurfsvoll auf uns herab. Die Klimakatastrophe mordet den Wald. Das Plasmafeuer am Himmel namens Sonne brennt auf eine Welt herab, die nichts mehr mit der klimatischen Vergangenheit zu tun hat. Das Schicksal scheint besiegelt. Für die Welt, für Deutschland, für den Herbst* 2019.

Tote Bäume im Westerwald, September 2019. © Regenwetter.org.
Tote Bäume im Westerwald, September 2019. © Regenwetter.org.

Doch da bewegt sich etwas in den faulenden Nadeln am Boden, die vorzeitig beim Fichtentod gefallen sind in einer obszönen Karikatur von Herbstverhalten. Etwas braunes, kleines wuselt auf uns zu. Ein Eichhörnchen!

Aber es ist kein normales Eichhörnchen. Es ist der Bote des Polarwirbels, der sich inzwischen aus dem Babystatus in die Pubertät entwickelt hat und die Chance auf Herbst*, auf Regen, auf Wolken von 0% Wahrscheinlichkeit auf zumindest 25% angehoben hat.
Ganz wie der den Polarwirbel begrenzende Jetstream peitscht es mit dem buschigen Schwanz, der aber Lähmungserscheinungen aufweist - ebenso wie der Jetstream in der Klimakatastrophe.
Vor unseren Füßen kommt es zum Stehen. Wir halten den Atem an in diesem bedeutungsvollen Moment. Ernst und mit einem erstaunlich klugen Blick überreicht es uns eine symbolische Eichel - das Zeichen des Herbstes.
Wir nehmen sie staunend und demütig dankbar entgegen und mit ihr die Hoffnung.

Bis Ende September: Normal bis leicht zu warm und Regenmöglichkeiten

Nach dem Hitzekerker der letzten Wochen im Altweiberterror entkommen wir durch einen Geheimgang den sofetischen Folterern. Draußen erwartet uns (relative) Kühle und lebensrettendes Wasser.

Der Blick auf die Richttemperaturen auf 850 hPa (ca. 1.500 Metern Höhe abseits des Bodenchaos) zeigt uns dann auch, dass sich die Temperaturen aus völlig abstrusen Höhen einer Omegalage aus der bekannten Klimakatastrophekausalität des Jetstreams und Golfstroms wieder auf ein normales Maß und leicht zu warme Temperaturen einpendeln. Man beachte, dass das "Normale" (rote Linie) hier bereits das Mittel 1981-2010 ist, welches massiven Erwärmungsterrorismus aus der Klimakatastrophe beinhaltet.

Richttemperaturen auf 850 hPa für Frankfurt am Main, Stand 22.09.2019 06z mit Absturz von abnorm zu hohen Temperaturen auf "normale" Temperaturen nach 1981-2010 auf 1500 Metern. Im Oktober ist die Bandbreite (rote Linien) extrem hoch, somit völlig unklar was dann für Wetter folgen wird. In Blau eingezeichnet: Die "Vollherbstlinie", ab der Herbsttemperaturen deutlich unter 20 Grad zu erwarten sind (gilt nur für den Süden Deutschlands). © Wetterzentrale.de.
Richttemperaturen auf 850 hPa für Frankfurt am Main, Stand 22.09.2019 06z mit Absturz von abnorm zu hohen Temperaturen auf "normale" Temperaturen nach 1981-2010 auf 1500 Metern. Im Oktober ist die Bandbreite (rote Linien) extrem hoch, somit völlig unklar was dann für Wetter* folgen wird. In Blau eingezeichnet: Die "Vollherbstlinie", ab der Herbsttemperaturen deutlich unter 20 Grad zu erwarten sind (gilt nur für den Süden Deutschlands). © Wetterzentrale.de.

Alle anderen Städte können hier bei den Richttemperaturen auf 850 hPa selbst in Augenschein genommen werden:

Wetterzentrale.de: 850 hPa-Temperaturen (oben links Stadt oder PLZ eingeben).
Kachelmannwetter.de: Multimodell 1.500m-Temperatur (die "XL-Prognose" ist bei Kachelmann die Multimodellprognose. Anderer Ort: Links oben eingeben).

Wer nicht die stabilen Richttemperaturen auf 850 hPa betrachten will, sondern gleich die teil- oder vielleicht sogar vollherbstlichen Bodentemperaturen direkt bei sich vor Ort, der greife hier unten bei der Mischkalkulation zu. Aber lasst bloß die Finger von allseits bekannten sofetischen Boulevardwetterportalen, die mit Näherungswerten und ohne jede Stationen Fantasietemperaturen generieren, die niemandem auffallen, "weils ja schon irgendwie halbwegs passt". Nur Kachelmannwetter hat seriöse Werte durch das DWD-Netz plus einem eigenen, das stetig wächst mit physikalisch echten, anfassbaren Wetterstationen und das sogar in der ganzen Welt!

Kachelmannwetter.de: Mischkalkulation (bei der 14-Tage-Prognose etwas weiter unten werden die wichtigsten Modelle als Basis genommen und die wahrscheinlichsten Werte extrapoliert. Auch hier einfach oben links Stadt eingeben).

Grundsätzlich erwartet uns in Ofenhessen ein Temperaturspektrum im Maximum von 20 Grad, teilweise auch leicht darunter. Mit anderen Worten: Noch nicht Herbst*, aber es geht in die richtige Richtung. Außerhalb der Plasmaregion von Ofenhessen kann es jedoch durchaus herbstlich* werden, vor allem wie immer im Norden und in den Mittelgebirgen, an den Alpen sowieso.

Das Wichtige ist hier weniger das Temperaturspektrum, sondern die Chance auf Wolkengnade: Bei 20 Grad mit dem Todesstern am Himmel erreichen wir de facto ohne Schatten 25 Grad und somit Sommerterror. 18 Grad ohne Sofetenstern aber sind und bleiben 18 Grad und erträglich. 18 Grad waren früher einmal normale Temperaturen in einem Kühlsommer in Regenlage ...

Herbst ist nicht gleich Herbst! Die Wetterlage

Woher kommt eigentlich der Herbst*?
Der Weg des Polarwirbeleichhörnchens ist etwas schwankend. Womöglich taumelt es, geschwächt durch die Dürreeffekte der Klimakatastrophe.
Anders ausgedrückt: Die Wetterkarten zeigen ein Hoch bei Grönland, durchaus auch nicht wirklich normal in dieser Stärke und Folge des geschwächten Jetstreams in der Klimakatastrophe. Nur dieses Mal kommt die Hitzeaufwölbung nicht nach Deutschland, sondern in das Land von nicht mehr nur Schnee und Eis.

Hoch Grönland bedeutet fast immer: Kühle für Europa. Normalerweise weil sich Hoch und Tiefs entlang der Rossbywellen des Jetstreams abwechseln. Östlich hinter Grönland liegt Europa. Wenn Grönland unter Hochdruckwärme (hier durch eine Hochdruckbrücke) gerät, erfolgt durch die Amplitude des Jetstreams heutzutage zumeist Kühle über Tiefdruckeinfluss. In der aktuellen Lage wirken jedoch andersartige, komplexere Faktoren, allerdings mit dem gleichen Ergebnis: Hoch Grönland, relative Kühle Deutschland.

Prognostizierte Wetterlage (ECMWF) am 28. September 2019: Eine Hochdsruckbrücke über Grönland spaltet ein Tiefdruckgebiet ab, an dessen Rand westliche Luftmassen nach Deutschland kommen. Insgesamt eine sehr instabile Lage, bei der die Position des Tiefs über das Maß der Kühle, über Wolkengnade und Regen entscheidet. Zu weit westlich und Deutschland liegt wieder im Hochdruckbereich aus Hitze und Dürre. © Wetterkartenarchiv von wetterzentrale.de.
Prognostizierte Wetterlage* (ECMWF) am 28. September 2019: Eine Hochdsruckbrücke über Grönland spaltet ein Tiefdruckgebiet ab, an dessen Rand westliche Luftmassen nach Deutschland kommen. Insgesamt eine sehr instabile Lage, bei der die Position des Tiefs über das Maß der Kühle, über Wolkengnade und Regen entscheidet. Zu weit westlich und Deutschland liegt wieder im Hochdruckbereich aus Hitze und Dürre. © Wetterkartenarchiv von wetterzentrale.de.

Allerdings ist dieses Tiefdruckgebiet kein starkes Hulkmonstrum wie es ein ausgedehnter Trog wäre, sondern nur ein abtropfendes, wenn auch großes Tiefdruckgebiet.
Das bedeutet: Das Eintreffen von Teilherbst ist zwar fast sicher, in den Schwankungen aber noch einigen kleineren Gefahren von mal wieder Hitze ausgeliefert - vor allem dann, wenn das Tief sich weiter nach Westen orientieren würde. Dann wäre Deutschland mitten in der Hochdruckbrücke und Hitze, Dürre, Sonnenpest ausgesetzt.

Oktober: Erliegt das Eichhörnchen seiner Schwäche?

Alles, was im Oktober liegt ist Stand heute völlig unsicher. Noch einmal für alle zum Mitschreiben: Jede Prognose für Detailwetter hat einen so großen Unsicherheitsbereich nach dem spätestens 7. Tag (meist nach 5 Tagen), dass letztlich alles möglich ist.

Das Eichhörnchen, dass uns Menschen unverdient Gnade gewähren möchte, obwohl wir selbst die Ursache seiner Lebensgefährdung sind, könnte an Durst und Schwäche in einer brennenden Welt sterben und mit ihr die günstigen Wetterlagen.
Die Gefahr erkennen wir auch sogleich in den oben abgebildeten ENS von GFS und in den Wetterkarten: Es bilden sich in der (unsicheren) Langfrist mögliche Omegalagen ab mit riesigen Aufwölbungen, die in der Kausalität unserer Epoche natürlich immer in Deutschland landen und Hochdruck, Dürre, Hitze bringen. Ursache wie immer: Der in der Klimakatastrophe schwächelnde Golfstrom, der zusammen mit Bodenhitzemustern den Jetstream zum Oszillieren bringt: Die klimakatastrophische Midgardschlange kommt!

Allerdings ist wie gesagt der Oktober prognosetechnisch noch weit entfernt und es ist auch möglich, dass die heute abgebildete Omegalage im Hauptlauf abgelöst wird von dem genauen Gegenteil eines Vollherbstes mit Troglage und Regen. Doch was früher fast sicher war, ist heute nur noch eine Restwahrscheinlichkeit.
Das Schicksal des Polarwirbeleichhörnchens ist also immer weniger einem glücklichen Märchenende zugeneigt, sondern immer mehr einem tragischen Drama.

Oktober 2018 (Bad Nauheim): 9. Monat einer abstrus warmen Dürrehölle mit Sonnenverpestung ohne Ende, von Sofeten "Schönwetter" genannt in himmelschreiender Invertierung objektiver Beobachtungen von Wald und Natur. © Kaltwetter.de.
Oktober 2018 (Bad Nauheim): 9. Monat einer abstrus warmen Dürrehölle mit Sonnenverpestung ohne Ende, von Sofeten "Schönwetter" genannt in himmelschreiender Invertierung objektiver Beobachtungen von Wald und Natur. © Kaltwetter.de.

Da mein Urlaub im Oktober liegt, könnte man abergläubisch sagen, dass wie in den letzten Jahren auch, zu 100% die Sonnenpest und Hitze kommen wird in genau diesem Zeitbereich. Und man könnte vom Fluch sprechen, der beinahe schon legendär geworden ist (bei Lingen an der Ems war ich im April 2019 im Urlaub und wo war abgesehen von der Sonnenverpesteten Hitze zu dem Urlaubszeitpunkt dann einige Monate später der Hitzerekord für Deutschland mit 42,6 Grad ..?).
Aber es ist natürlich klar, dass es sich lediglich um die Tatsache handelt, dass Deutschland mit der Schweiz und Österreich seit 2015 durch Golfstrom- und Jetstreamschwäche zum weltweit schlimmsten Opfergebiet der Klimakatastrophe gehört und die sich daraus ergebenden Folgen bitter sind - auch wenn die Hitzeperversengesellschaft aus Sofeten den Untergang der Natur und ihrer selbst in einigen Jahrzehnten lauthals lärmend in umfassender Vollverblödung bejubelt.

Es bleibt nicht mehr als wie üblich auf Erlösung, Normalität, Wolkengnade, lebensspendenden und kühlenden Regen zu hoffen, auch wenn sich die Finger beim Gebet so langsam verzweifelt verkrampfen.

Dürrezustand im Oberboden (links) und im tieferen Boden (rechts) relativ zu Normalzuständen 1951-2015. © <a target="_blank" href="https://www.ufz.de/index.php?de=37937" rel="noopener noreferrer">Helmholtzzentrum Dürremonitor Deutschland</a>.
Dürrezustand im Oberboden (links) und im tieferen Boden (rechts) relativ zu Normalzuständen 1951-2015. © Helmholtzzentrum Dürremonitor Deutschland.
Absolute Bodenfeuchte. © Helmholtzzentrum Dürremonitor Deutschland.
Absolute Bodenfeuchte. © Helmholtzzentrum Dürremonitor Deutschland.

Denkt an die Tiere, die am menschlichen Wahnsinn am meisten leiden und TUT ETWAS!
Wer über einen traditionellen deutschen Vorgarten aus Betongrün verfügt, der schreie auf, renne raus und verwüste seinen beschissenen Sterilgarten, der wie ein Afterkunstwerk für Vollverblödete aussieht und lasse Gräser wachsen, belasse Totholz und Bodenlaub im Garten und pflanze Kräuter und tiergerechte Ästhetizismen. Die Hasel eignet sich als einheimisches Gehölz wunderbar: Als Schutz und Nahrung für Insekten, die gefährdete Haselmaus, für Igel ... und natürlich für das Polarwirbeleichhörnchen.

Ich habe daher selbst Hand angelegt und drei Haseln in meinem Garten gepflanzt:

Bei pseudoherbstlichen 30 Grad im Strahl des Plasmabrenners tote Bäume (Opfer des El Nino-Sommers 2015) samt Wurzeln rausreißen, Boden umgraben, Löcher graben ...
Bei pseudoherbstlichen 30 Grad im Strahl des Plasmabrenners tote Bäume (Opfer des El Nino-Sommers 2015) samt Wurzeln rausreißen, Boden umgraben, Löcher graben ...; © Kaltwetter.de.

Kaltwetterschäferhund Finlay begutachtet die Arbeit. Die Haseln stehen bereits an ihrem zukünftigen Wohnort. In Ofenhessen eingepflanzt zu werden ist vermutlich Folter für jede Pflanze außer mexikanischen Kakteen, also brauchen die Haseln viel Liebe und Pflege ^^
Kaltwetterschäferhund Finlay begutachtet die Arbeit. Die Haseln stehen bereits an ihrem zukünftigen Wohnort. In Ofenhessen eingepflanzt zu werden ist vermutlich Folter für jede Pflanze außer mexikanischen Kakteen, also brauchen die Haseln viel Liebe und Pflege ^^; © Kaltwetter.de.

Nach Schlämmen und Abdecken mit Rindenmulch. In der Ferne hört man Jubelschreie. Vermutlich das Polarwirbeleichhörnchen ...
Nach Schlämmen und Abdecken mit Rindenmulch. In der Ferne hört man Jubelschreie. Vermutlich das Polarwirbeleichhörnchen ... © Kaltwetter.de

Und nein, ich bin kein sandalentragender Ökofetischist, sondern ein technophiler Nerd, der mit dem ganzen "Bauern- und Blumenkram" nichts am Hut hat!
Das beweist, dass es jeder kann, wenn er nur will. Jeder von uns muss sich in der Klimakatastrophe ändern, erweitern in Erkenntnis und Handeln. Man fängt besser gestern als morgen an.
Nicht nur das Gewissen und die Ethik wird es einem danken, sondern ohne Worte im Stillen das Polarwirbeleichhörnchen. Und vielleicht gibt es dann sogar besseres Wetter* 😉

Das Polarwirbeleichhörnchen bangt mit uns um den Herbst.
Das Polarwirbeleichhörnchen bangt mit uns um den Herbst*.



Haben Sie Informationen, Erkenntnisse oder Gefühle beim Lesen mitgenommen? Dann würde ich mich nach dem Nehmen über ein Geben sehr freuen. Danke!