RB Leipzig: Künstlich befruchteter FC Bayern des Ostens

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Eier, wir brauchen Eier in Leipzig! © daveynin auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0 (hier: Farblich verändert)

RB Leipzig* steht in der Kritik von Fans, Verantwortlichen und der Öffentlichkeit.
Der Vorwurf: RB Leipzig*, gegründet erst im Jahre 2009 und unterstützt von einem bekannten Brausehersteller, jagt durch die Ligen mit Hilfe der Millionen des Brausefirmengründers.

In der Tat scheint die Kritik angebracht: Der Fußballverein ohne Historie hat so wenig Fans, dass sogar Fans angemietet werden müssen, damit der Eindruck einer lebendigen Fankultur und eines halbwegs vollen Stadions aufkommt.

Selbst sonst auf dem Arbeitsmarkt chancenlose Historiker erhalten bei RB Leipzig* einen Job - um die fehlende Geschichte zu erfinden frei nach dem Motto "Geschichte wird von Siegern geschrieben".
Nach drei Aufstiegen in Folge bis in die 2. Liga mag das nicht unberechtigt erscheinen.
Allerdings kann man ihnen auch keine Lügen unterstellen, denn es werden Parallelen zu längst aufgelösten Leipziger Fussballvereinen vor dem 1. Weltkrieg gezogen, deren "Erinnerung wir damit wahren und schützen wollen", so ein Leipziger Fußballhistoriker.

Der "Retortenverein" RB Leipzig* steht aber auch andererseits zu seiner Art: Die Spieler sollen künftig in einer der weltweit ersten Klonanlagen künstlich hergestellt werden. Man wolle das ausnutzen, bevor die FIFA dem einen Riegel vorschiebt oder keine "Aufwandsentschädigungen" mehr geleistet dürfen, um das ganze von Herrn Blatters Korruptionssekretär genehmigen zu lassen, so der RB-Mäzen Mateschitz.
Das Klonprojekt wurde dringlicher, nachdem man lange nach einem Trainer für den Klub gesucht hatte, nachdem Zorniger entlassen worden war. Erste Versuche, einen Trainer zu klonen, schlugen jedoch leider auf tragische Weise fehl (siehe Bild).

RB Leipzig* bekommt nicht nur Millionen vom Mäzen, sondern die Getränke gibt es natürlich ohnehin gratis, auch wenn die gelartige Masse wie flüssige Gummibärchen schmeckt. Das damit verbundene Doping ist legal: Die Spieler laufen wie bescheuert, weil ihnen angedroht wird, dass sie sonst noch mehr von dem klebrigen Zeug trinken müssen.

Leider erfolglos: Fehlgeschlagenes Experiment beim Klonen eines Trainers; © <a href="https://www.flickr.com/photos/slowpoke748/4338325626" target="_blank" rel="noopener">kent auf www.flickr.com</a>, Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>
Leider erfolglos: Fehlgeschlagenes Experiment beim Klonen eines Trainers; © kent auf www.flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0

Während Traditionsvereine nur noch Portokassengelder für Transfers übrig haben, weil der eigentliche Betrag für Ultrafankultur-Befriedensprogramme und DFL-Strafzahlungen für Pyrotechnikentgleisungen draufgeht, sind für Leipzig Millionenbeträge nur noch fussballbörsianisches Understatement.

Am Ende wird es möglicherweise tatsächlich so weit kommen, dass alle den Roten Bullen nur noch von hinten sehen. Dann müssen wir endlich nicht mehr bayrische Sprachvergewaltigungsmottos wie "Mia san mia" als ausgerechnet "Deutscher" Meister ertragen, aber vielleicht möchte man sich gar nicht vorstellen, welches näselnde sächsische Motto dann von der Bundesligaspitze grüsst ... 😉




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