Wiederauferstehung der nordischen Polarwirbel-Gottheit

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Der Polarwirbelgott verlässt sein Sommergrab! Auch ein Sandalentoga-Sofet kann es nicht verhindern!
Der Polarwirbelgott verlässt sein Sommergrab! Auch ein Sandalentoga-Sofet kann es nicht verhindern!

Tief in seinem eisigen Grab ruht er.
Gräßliche Sonnenblumen, die ketzerische Sofeten aus falsch verstandener Hoffnung auf dem Grab hinterlassen hatten, damit der Sommer noch quälend länger dauert, sind längst schockgefrostet zu Eisstaub zerfallen.

Na? Seid ihr angemessen mit Schneeflockenopferungen vorbereitet auf die Ankunft des Polarwirbelgottes?
Na? Seid ihr angemessen mit Schneeflockenopferungen vorbereitet auf die Ankunft des Polarwirbelgottes?

Im Fauchen der Polarwinde ist es beinahe gar nicht zu vernehmen und man könnte die unruhig kratzenden Geräusche mit dem Heulen der aufziehenden Winde verwechseln. Doch dann tauchen Risse im gar nicht mehr so ewigen Eis auf und eine zyklopische Grabplatte bewegt sich, von unsichtbaren, aber gewaltigen Kräften gelenkt ganz allmählich zur Seite. In der Tiefe: Die Schwärze, die auch wir für Ewigkeiten waren, bevor wir geboren wurden. Und dann blitzt ein Auge auf, von aquamarinem Blau, in dem alle Verheißungen eines epischen Winters 2019/20 liegen ... das Auge des Polarwirbels der Nordhemisphäre!

Der Polarwirbel: Erklärung einer Gottheit!

Der Polarwirbel. Legenden ranken sich um ihn. Dabei ist er lange in Vergessenheit geraten und nur einer Schar auserwählter Wissenschaftler bekannt gewesen. Nun, in der Zeit von Surt, dem Feuerriesen, der die Welt präapokalyptisch in Brand setzt, was die Menschen "Klimakrise" nennen, beginnt die erneute Wertschätzung des Polarwirbels.

Gegenspieler: Sofetischer Klimakatastrophenriese Surt. © BagoGames auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0.
Gegenspieler: Sofetischer Klimakatastrophenriese Surt. © BagoGames auf flickr.com, Lizenz: CC BY 2.0.

Denn der Polarwirbel bringt uns, die wir wie die Juden in der biblischen Wanderung zurückgelassen wurden in Hitze und Leid, wieder die Kälte, die frühere Normalität, die Freuden des Herbstes und des Winters.

Was ist der Polarwirbel?

Der Polarwirbel ist die Ansammlung kalter Luftmassen, die sich astronomisch aus der Verringerung der Sonnenbestrahlung des Planeten im Herbst*- und Winterhalbjahr ergibt. Vereinfacht ausgedrückt: Dieser Gewinn an Kälte sammelt sich am Pol und bildet den Polarwirbel. Man darf ihn sich nicht zweidimensional vorstellen, auch wenn wir oft die 10 hPa-Karten betrachten und bei denen wir den Polarwirbel in Draufsicht von oben betrachten.
Der Polarwirbel sieht dreidimensional eher wie ein Pudding aus und reicht von 10 hPa in der höheren Stratosphäre, was etwa 30 km Höhe ü. N.N. entspricht, bis hinunter zur unteren Stratosphäre auf 15 km Höhe oder 115 hPa.

Auch wenn das folgende Bild nur die Windgeschwindigkeiten auf der zweidimensionalen Ebene auf 100 hPa/mbar wiedergibt, so kann man sich auf diese Weise etwas besser von der zweidimensionalen Kartensicht lösen und den dreidimensionalen Polarwirbel sich besser vergegenwärtigen:

Dreidimensional sichtbar gemachte Temperaturen und Windgeschwindigkeiten auf 100 mbar des Polarwirbels; © NASA, Dr. Elmar Uherek - MPI Mainz, Bild auf www.espere.net.
Dreidimensional sichtbar gemachte Temperaturen und Windgeschwindigkeiten auf 100 mbar des Polarwirbels; © NASA, Dr. Elmar Uherek - MPI Mainz

Entscheidend aber sind die höheren "Etagen" des Polarwirbels, denn den nordischen Gott zieht es hoch hinauf!
Nüchtern hat Thomas Sävert von Kachelmannwetter den Polarwirbel beschrieben: Was ist der Polarwirbel und was ist eine Stratosphärenerwärmung.

Was bewirkt der Polarwirbel?

Der Polarwirbel hat gottgleiche Kräfte, wie es sich für eine nordische Gottheit gehört!
Mit seiner jährlichen Wiederauferstehung im September werden die Wetterkarten neu gemischt, denn der Polarwirbel beeinflusst maßgeblich die Wetterlagen in der Troposphäre bei uns Anbetenden am Boden.

Darüber hinaus wissen Stammleser von Kaltwetter.de, dass er uns den Winter bringen kann und die Jahreszeit Winter die einzige ist, die mittlerweile in groben Zügen prognostizierbar im Verlauf ist: Eine Frage des Puddings: Was genau ist der Polarwirbel?. Die traditionellen Kaltwetter.de-Analysen zum Winter haben mit einem Einführungsartikel bereits begonnen: Herbst und Winter 2019/20 - Der tiefe Blick in die Glaskugel.

Zum Thema Polarwirbel wird es im September noch einen ausführlichen, erklärenden Artikel rund um Polarwirbel und Warmings geben. Als Einführung kann der bußfertige Polarwirbelgläubige einen Grundlagenartikel durchlesen: Minor und Major Warming: Warum Wärme für Winter in Europa sorgen kann.

Zeichen der Wiederauferstehung des Polarwirbels

Dr. Cohen vom AER hat als Oberpriester der Polarwirbelgottheit die Zeichen erkannt und in einem fiebrigen Twitterpost die Auferstehung verkündet:

Dr. Cohen betrachtet bei der Auferstehung jedoch nicht die Temperaturen auf 10 hPa, wie es sich auf den ersten Blick anbietet, sondern die zonalen Winde.
Das Sommerhalbjahr ist ohne Polarwirbel gradientenschwach, d. h. die Winde in der Stratosphäre sind außerordentlich schwach - nur durch Temperaturgegensätze (der sog. Gradient) wird der Windmotor gestartet. Daher liegen die Windgeschwindigkeiten im Bild oben links im niedrigen Bereich bzw. leicht im negativen Bereich (was sogar Ostwinden entspricht).
Mit dem Polarwirbel aber steigt der Kontrast zwischen kalter Arktis und wärmeren mittleren Breiten. Mehr Kontrast = Gradient = mehr Wind am äußeren Rand des Polarwirbels, eben die zonalen Winde. Zonal bedeutet hier: Westwinde oder Ostwinde (sozusagen horizontale Winde; das Gegenteil vertikaler Winde nennt sich meridional). Dabei steigen die Windgeschwindigkeiten mit dem zunehmenden Temperaturkontrast und es kommt zu vorherrschenden Westwinden.

Die Westwinde sind durch physikalische Gegebenheiten der Standard auf der Nordhemisphäre. Ihr Erstarken ist eine Folge des Entstehens und Verstärkens des Polarwirbels und daher verwendet Dr. Cohen dies als Maßstab für den präzisen Zeitpunkt, wann genau der Polarwirbelgott aus seinem Grab aufersteht: Wenn die Schwelle zu den (positiven) Werten der Westwinde überschritten wird, wie im Bild links oben zu sehen ist.

Und wie sieht es mit den Temperaturen ganz weit oben, Auge in Auge mit der erwachenden Polarwirbelgottheit aus?
Dort ist in der Tat noch nichts zu sehen von der Majestät in Winterzeiten. Links die aktuelle Situation, rechts die Situation eines stabilen (nicht durch Warmings gestörten) Polarwirbel vom 25. Oktober 2018. Als Richtschnur: Im Zentrum des Polarwirbels werden Temperaturen von grob -80 Grad Celsius erreicht. Davon ist momentan logischerweise noch nichts erkennbar, doch es dauert, bis der nordische Polarwirbelgott seinen Weg bis in die Stratosphäre antritt und er dort kälteejakulierend eintrifft 😉

Aktuelle Situation 27.08.2019: Vom Polarwirbel keine Spur, denn dieser bildet sich erst im September wie jedes Jahr. © Meteociel.fr.
Aktuelle Situation 27.08.2019: Vom Polarwirbel keine Spur, denn dieser bildet sich erst im September wie jedes Jahr. © Meteociel.fr.

Rückblick: Polarwirbel am 25. Oktober 2018 in voller Stärke. © Meteociel.fr.
Rückblick: Polarwirbel am 25. Oktober 2018 in voller Stärke. Das Auge des Polarwirbelgottes glotzt! © Meteociel.fr.

Zeichen einer sterbenden Gottheit?

Doch was ist das? Der Verlauf der Winde als Indikator der Polarwirbelentstehung ist rekordschwach, wie Dr. Cohen im Twitterpost deutlich macht und wie man es in der ersten Grafik erkennt!
Stirbt die Gottheit in der Klimakatastrophe?

Paradoxerweise verhält es sich so, dass die Treibhausgase, die uns am Boden in der Troposphäre die Hölle heiß machen die Stratosphäre weiter oben abkühlen*. Diese Zweiteilung ist das klassische Katastrophenzeichen eines sich aufheizenden Planeten und wurde mit Radiosondenmessungen in der Stratosphäre klar belegt:

Temperaturmessdaten der Stratosphäre auf Basis von Radiosonden. © C. S. Long and J. R. Christy, 2013: [Temperature] Lower Stratospheric Temperature [in “State of the Climate in 2012”]. Bulletin of the American Meteorological Society (BAMS), S14-S15.
Temperaturmessdaten der Stratosphäre auf Basis von Radiosonden. © C. S. Long and J. R. Christy, 2013: [Temperature] Lower Stratospheric Temperature [in “State of the Climate in 2012”]. Bulletin of the American Meteorological Society (BAMS), S14-S15.

Eine Abkühlung der Stratosphäre sollte jedoch den Polarwirbel als Kältewirbel eigentlich stärken, sodass er immer früher Stärke erlangt. Dr. Cohen zeigt sich ebenfalls überrascht, dass dies offenbar nicht der Fall ist.

Die Kommentare zeigen einige Hypothesen auf, worauf diese Schwäche zurückzuführen sei:

  • Da die Arktis sich immer weiter aufheizt und durch die "polare Amplifikation" physikalisch ohnehin bis zu 6x stärker als Richtung Äquator, sinkt der Temperaturgegensatz (Gradient) zwischen Arktis und mittleren Breiten und dadurch wird der "Windmotor" schwächer und damit auch der Polarwirbel.

  • Wir befinden uns derzeit im Sonnenfleckenminimum einer wenig aktiven Sonne*, was evtl. auch zu dieser Schwäche beitragen könnte.

  • Die Rossbywellen des immer stärker sich verändernden Jetstreams durch die Klimakatastrophe könnten zu Schwankungen der Windgeschwindigkeiten führen. Der Jetstream begrenzt den Polarwirbel in der unteren Stratosphäre und ist auch abseits des Polarwirbelhalbjahres vorhanden. Er wird durch die Klimakatastrophe immer schwächer und bildet "Beulen" aus, die zu Extremwetter führen und Deutschland zu einer der weltweit schlimmsten Regionen einer absurden Zunahme von Hitze verwandeln: Der Golfstrom schwächelt und Deutschland versinkt deswegen in Hitze (grundsätzlich) und in Analyse der aktuell noch bestehenden Hitzewelle: Sommerqualenschmiede: Die nächste Hitzewelle kommt.

Was bedeutet das nun? Stirbt in der Welt, die wie das Schauspiel des Ragnarök anmutet und nach dem der Feuerriese Surt die Welt in Flammen setzt, die nordische Polargottheit des Polarwirbels?
Nein. Jetzt atmen Sie auf, was?

Es ist ja eigentlich so, dass die Schwächung des Polarwirbels sogar Kälte verfügbar macht! Wieso? Weil der Polarwirbelgott eifersüchtig die kostbare Kälte in seiner Heimat, der Arktis behält und sie vor uns in den mittleren Breiten wegschließt!
Erst sofetische Wärme* der aufgeheizten Welt (und sogar in der normalen Welt ohne Menschen vorher ebenso) schwächt den Polarwirbel, indem sie hoch bis an die Grenze zum Weltraum steigt, wieder hinabfällt und dabei den Polarwirbel wie mit einem heißen Messer verletzt, die sog. "Warmings": Minor und Major Warming: Warum Wärme für Winter in Europa sorgen kann. Die blutende Gottheit verteilt ihr Kälteblut in Form von Troglagen dann weit in den Süden und mit viel, viel Wetterglück auch zu uns und nicht nur in die geografisch begünstigten USA ...

In Dr. Cohens linkem Bild sieht man übrigens im letzten Jahr, wie das Major Warming die Winde auf Ost umkehrte und so den Polarwirbel extrem schwächte, kollabieren ließ und Kälte in die mittleren Breiten flutete (wenn auch mal wieder nicht nachhaltig in Deutschland).

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Allerdings gibt es eine extreme Theorie. Sozusagen das Ragnarök des Polarwirbels.
Nach dieser könnte der Polarwirbel verschwinden. Dazu müsste der Temperaturgegensatz zwischen Arktis und mittleren Breiten verschwinden, denn die astronomischen Voraussetzungen des Umlaufs der Erde um die Sonne* und der reduzierten Sonnenscheindauer im Herbst*- und Winterhalbjahr kann man logischerweise und gottlob als Menschheit nicht verändern, so sehr sich die Sofeten das auch wünschen (Idioten!).

Ein "Blue Ocean Event" steht im Verdacht, eine solche Situation herbeizuführen. Das Blue Ocean Event ist eine eisfreie Arktis und würde die Umkehr der Albedo-Rückstrahlrate bedeuten: Wo bisher weißes Eis der Hauptpfeiler eines stabilen Klimas* war, bestünde dann nur noch blauer Ozean, der aus Satellitensicht sogar schwarz ist: Statt Sonnenenergie zurück in den Weltraum zu reflektieren, würde fast die gesamte Energie gierig vom Ozean aufgesaugt und dieser sich massiv erwärmen. Da wir in den mittleren Breiten kein (oder kaum noch) Gletschereis unser eigen nennen, ändert sich hier wenig außer einer langsameren Aufheizung. Wir gleichen uns also durch die dann vermutete Blitzerwärmung der Arktis temperaturtechnisch noch weiter an und damit könnte der Polarwirbel durch den fehlenden Gegensatz sterben. Die Situation wäre ganzjährig wie die des Sommerhalbjahres: Gradientenschwäche, kein Polarwirbel und im Herbst* und Winter Dauerpisswärme. Das Sterben der Jahreszeiten, das Sterben von Weihnachten, das Sterben von heiliger Kälte und damit auch von Sauerstoff in den Gewässern, das Sterben der Vegetation durch Ausfall der Erholungs- und Ruheperioden und so weiter.

Diese Theorie ist allerdings eine extreme und wissenschaftlich derzeit nicht beweisbar. Ich werde bald in einem eigenen Artikel auf dieses spannende Thema eingehen.

Was bedeutet nun diese Schwäche des gerade erst sich aus dem Grab erhebenden Polarwirbels?
Nach den Erklärungen bedeutet es nicht, dass Herbst* und Winter ausfallen, sondern genau das Gegenteil: Ein schwacher Polarwirbel einer "blutenden Gottheit" führt dazu, dass bereits früh die sich ansammelnde Kälte über Rossbywellen weit nach Süden in die mittleren Breiten transportiert werden könnte.
Das zweite Bild in Dr. Cohens Post mit der "Arktischen Oszillation" (AO) im rechten Bild oben deutet dies ebenso an: Dieser Index bildet die Stabilität des Polarwirbels ab. Der Polarwirbel bildet sich zwar jetzt wie gesagt erst und es dauert bis Oktober, bis er volle Stärke erlangt, aber ein negativer AO-Index ist ein schwacher Polarwirbel mit Potential für Troglagen und das gilt für den jungen ebenso wie für den späteren Polarwirbel im Winter.

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ABER: Erst unten in der Troposphäre wird das Wetter* gezaubert, nicht oben in der verglichen damit ruhigen, stabilen Stratosphäre! Ein starker Polarwirbel kann durch starke Westdrift einen traumhaften nassen, dunklen Herbst* bringen statt eines grässlichen sonnen- und dürreverpesteten Altweibersommers.
Ein schwacher Polarwirbel kann zwar früh nahezu winterliche Verhältnisse im Oktober bescheren (wir erinnern uns: Außergewöhnlich: Kältetemperaturrekorde fallen!), aber bei ungünstiger Wetterlage* mit Troglagen auf dem Atlantik uns östlich dahinter Afrikaluft zuführen, was den Tod des Herbstes und unserer Seele bedeuten würde.

Mit anderen Worten: Man denke komplex und in kausalen mehrdimensionalen Matrizen und nicht in klimatologischen oder meteorologischen Milchmädchen-Einfachheiten. Die Chancen auf Kälte steigen vielleicht geringfügig durch die stratosphärischen Rahmenbedingungen eines schwachen Polarwirbels, aber die meteorologischen Details des Tageswetters können wir maximal 5 Tage im voraus erkennen und dabei wird es bleiben.

Ein "Eisgott unser" zu beten, kann als Preisung des Polarwirbels und seiner Ankunft nie schaden!
Ein "Eisgott unser" zu beten, kann als Preisung des Polarwirbels und seiner Ankunft nie schaden!

Wichtig ist erst einmal nur eines: Der Polarwirbelgott steht aus seinem Grab auf. Für uns. Für die Welt. Für alle, die im Treibhausgassommer der nun jedes Jahr zu 100% wiederkehren wird, gelitten und überlebt haben (es ist leider kein Witz, dass die Anzahl der Hitzetoten steigt, die jedes Jahr unbemerkt von Presse und Sofeten einen stillen Tod sterben: "Modellrechnungen prognostizieren für Deutschland, dass zukünftig mit einem Anstieg hitzebedingter Mortalität von 1 bis 6 Prozent pro einem Grad Celsius Temperaturanstieg zu rechnen ist, dies entspräche über 5.000 zusätzlichen Sterbefällen pro Jahr durch Hitze bereits bis Mitte dieses Jahrhunderts." - Umweltbundeamt).

Ohne Polarwirbel gäbe es zu 100% nur Wärme*. Mit Polarwirbel gibt es zwar keine 100% Klimanormalität oder Kälte, aber überhaupt eine Chance darauf!

Daher preist den Gott wie es ihm gebührt und nutzt jedes Blutgeschenk, das er uns zuführt. Nehmt wundervolle Atlantikwettertage mit Regen und 12 Grad oder gar Kältetage aus Nordlagen nicht mehr als bedeutungslose Normalität hin, sondern als immer selteneres Geschenk der Erlösung, der Lebensqualität und einer immer mehr verblassenden Ahnung aus einer früheren, normaleren Klimawelt. Geht in die Natur, wandern, erlebt, preist und heiligt diese Geschenke in Form von erlebten Erinnerungen, die im Alter, in einer Welt die vom teuflischen Feuerriesen Surt regiert werden wird, so kostbar sind wie ganze Königreiche ...





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